Übertragungsrechte sollen in Pakete aufgeteilt werden
EU-Kommission will Bundesliga-Vermarktung zustimmen

Die Europäische Kommission will nach Angaben aus EU-Kreisen am Donnerstag ihre vorläufige Zustimmung zu einem neuen Vermarktungsmodell für die Fußball-Bundesliga erklären.

Reuters BRÜSSEL. In Kommissionskreisen hieß es am Mittwoch in Brüssel, Wettbewerbskommissar Mario Monti halte das von der Deutschen Fußball-Liga vorgelegte neue Modell für einen Fortschritt, weil es mehr Wettbewerb zwischen den Sendern ermögliche. Vorgesehen sei, die Übertragungsrechte nicht mehr zentral zu vermarkten, sondern in Pakete aufzuteilen.

Einen Teil der Rechte sollen die Vereine der 1. und 2. Liga den Angaben zufolge eigenständig vermarkten. Live-Übertragungen würden in mindestens vier Pakete aufgespalten. Zudem sollten alle Spiele auch für Live-Übertragungen im Internet und auf UMTS-Handys verfügbar sein. Die Regelung soll für das Fernsehen von Juli 2006 an, für alle anderen Medien im Juli kommenden Jahres gelten. Zunächst sollen Marktteilnehmer einen Monat lang Stellung nehmen können.

Die Samstag-Spiele der 1. Liga waren Ende Juni an die ARD verkauft worden. Die privaten Rundfunksender werfen der öffentlich-rechtlichen Anstalt vor, Gebührengelder für einen unwirtschaftlich hohen Preis zu verschleudern. Die ARD hält auch eine Option für die kommenden zwei Spielzeiten. Die Neuregelung würde erst danach gelten.

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