Übertragungsrechte
TV-Handel um Fußball-WM gescheitert

Laut Süddeutscher Zeitung wollen die ARD-Indendanten nicht die von der Kirch-Gruppe geforderten 800 Millionen Mark zahlen.

dpa MÜNCHEN. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF werden die TV-Übertragungsrechte für die Fußball-Weltmeisterschaften 2002 und 2006 nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" nicht von der Kirch-Gruppe kaufen. Wie das Blatt am Freitag berichtete, sind die Verhandlungen gescheitert, weil der ARD nicht die geforderten 800 Mill. DM zahlen wollte. Die Intendanten der zehn ARD-Anstalten seien sich darüber in einer Telefonkonferenz einig gewesen.

Dem Bericht zufolge bestand Leo Kirch auf den Preis von 800 Mill. DM für beide Turniere. Dafür wollte er den beiden Sendern lediglich eine Option für die WM 2006 in Deutschland gewähren. Die ARD sei sich einig gewesen, entweder beide Veranstaltungen im Paket zu kaufen oder gar nicht. Es habe "keine Abweichler" unter den Intendanten gegeben. Auch das ZDF trage diesen Beschluss.

ARD und ZDF wollten ursprünglich in einem Gegengeschäft Teilrechte an den Olympischen Spielen 2002 bis 2008 an den Medienunternehmer für dessen Pay-TV-Sender Premiere abtreten. Kirch hat die europäischen WM-Rechte vom Weltverband FIFA für 1,7 Mrd. DM erhalten, ARD und ZDF die Olympia-Rechte über einen Vertrag der Europäischen Rundfunk-Union (EBU) mit dem IOC.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%