Überwiegend warten „Aufbaugegner"
„Oranje" ist sich nicht grün

Die Mehrzahl der Teilnehmer an der Fußball-Europameisterschaft 2004 in Portugal testet am Wochenende noch ein letztes Mal vor dem Turnierstart ihre Form. Dabei gibt es im Vorfeld reichlich Gesprächsstoff: Weil Mittelfeld-Ass Clarence Seedorf aufmuckt, hängt etwa bei den Holländern wenige Tage vor dem EM-Start der Haussegen schief. Derweil stichelt Frankreichs Superstar Zidane in Richtung der Engländer.

HB HAMBURG. Eine Woche vor dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Portugal und Griechenland am 12. Juni bestreiten am Samstag und Sonntag zwölf der 16 Endrundenteilnehmer den letzten EM-Test. Der Rasen wird für die Trainer letztmals zum Experimentierfeld.

Fast alle EM-Starter spielen sich gegen "Aufbaugegner" warm, die vier Teams aus der deutschen Gruppe D haben sich zudem Heimspiele reserviert: Während Deutschland am Sonntag in Kaiserslautern zum 50- jährigen WM-Jubiläum der "Helden von Bern" Ungarn empfängt, haben die Niederländer das irische Team nach Amsterdam eingeladen. Tschechien spielt in Prag gegen Estland, Lettland bestreitet seinen letzten EM- Test in Riga gegen Aserbaidschan.

Die "Equipe Tricolore", bei den Buchmachern Top-Favorit der EM, empfängt am Sonntag in Paris die Ukraine. Vor der Aktion "Titelverteidigung" wollen die Franzosen im Stade de France zum 18. Mal hintereinander ungeschlagen bleiben. "Wir wollen unsere Serie fortsetzen, weil es immer leichter ist, mit einem Erfolg in ein so großes Turnier zu gehen", meinte Teamchef Jacques Santini.

Mit diesem Selbstvertrauen ist den "Bleus" auch vor dem Auftaktspiel am 13. Juni gegen den Erzrivalen von der Insel nicht bange. "Es gibt keinen Zweifel, dass Frankreich die Engländer schlagen wird", betonte Superstar Zinedine Zidane. Der Ballkünstler von Real Madrid soll ebenso wie Thierry Henry (FC Arsenal London) erneut geschont werden.

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