Uefa-Cup
Gute Ausgangsposition für Hertha und Stuttgart

Hertha BSC Berlin und VfB Stuttgart haben sich trotz schwacher Leistungen eine gute Ausgangsposition für das Erreichen der dritten Runde im Uefa-Cup verschafft. Für Hertha wurde es allerdings sehr knapp.

sid NIKOSIA/BUDAPEST. Die Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin und VfB Stuttgart haben sich trotz schwacher Leistungen eine gute Ausgangsposition für das Erreichen der dritten Runde im Uefa-Cup verschafft. Die Berliner setzten sich durch einen Treffer von "Trikotvergesser" Bartosz Karwan in der Nachspielzeit mit 1:0 (0:0) beim zypriotischen Titelträger Apoel Nikosia durch.

Stuttgart kam dank einer starken Leistung von Torhüter Thomas Ernst zu einem 0:0 beim ungarischen Vizemeister Ferencvaros Budapest. Damit haben beide Teams weiterhin alle Chancen auf den Verbleib im Wettbewerb und weitere Millionen-Einnahmen.

Karwan, der erst in der 67. Minute eingewechselt worden war, hatte am Samstag in der Bundesliga noch viel Spott geerntet, nachdem er gegen Leverkusen sein Trikot in der Kabine vergessen hatte und deshalb von Trainer Stevens nicht eingewechselt werden konnte. Mit seinem ersten Tor für die Hertha vor 4000 Zuschauern im G.S.P.-Stadion gab der ehemalige Kicker von Legia Warschau jedoch die beste Antwort auf die peinliche Trikot-Nummer. Bei sommerlichen Temperaturen um 25 Grad waren die Apoel-Spieler nur darauf bedacht, das Spiel der Hertha zu stören. Als die Kräfte der Gastgeber allmählich nachließen, erhöhten die Berliner den Druck und kamen zu immer klareren Chancen.

"Eigentlich bin ich noch zufrieden, da wir mit einem späten Tor gewonnen haben. Nicht zufrieden bin ich aber mit der schlechten Chancenverwertung", meinte Hertha Trainer Huub Stevens und Kapitän Stefan Beinlich fügte an: `Das Tor war wie vernagelt, doch wir haben nicht aufgesteckt und wurden dafür am Ende belohnt".

Vor 16.000 Zuschauern im Ülloi Ut-Stadion von Budapest bewahrte vor allem Torhüter Ernst den VfB vor einer noch schlechteren Ausgangslage. Mit einer Glanztat rettete der 34-Jährige, der erneut für den erkrankten Timo Hildebrand zwischen den Pfosten stand, gegen den völlig freistehenden Attila Tököli (25. ). Zuvor hatte Ernst bereits zwei Schüsse des stets gefährlichen Budapester Angreifers (12./24.) pariert.

In einer zerfahrenen Partie fanden die Stuttgarter kaum zu einem geordneten Spielaufbau. Auch der nach überstandener Leistenverletzung ins Team von Trainer Felix Magath zurückgekehrte Regisseur Krassimir Balakow konnte kaum Akzente setzen. Pech hatten die erst in der Schlussphase besser auftrumpfenden Stuttgarter, dass Schiedsrichter Mikko Vuorela (Finnland) einen Treffer von Christian Tiffert (69.) nicht anerkannte. Zuvor hatte der Ball bei einer Hereingabe von Balakow bereits die Torauslinie überschritten.

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