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Uefa-Generalsekretär: "Zwei Referees wäre Vorteil"

Nach der Kritik an den WM-Schiedsrichtern hält die Europäische Fußball-Union (Uefa) den Einsatz von zwei Referees im Spiel für eine denkbare Lösung.

dpa NYON/SEOUL. "Es muss ein Vorteil sein, weil der einzelne Schiedsrichter weniger müde wäre und dichter an den Aktionen dran sein könnte", erklärte Uefa-Generalsekretär Gerhard Aigner in einem Interview mit der Website uefa.com, "damit wäre die Chance größer, besser zu jurieren zum Beispiel in Abseits-Situationen. Wir sollten uns diese Möglichkeit genauer anschauen."

Gleichzeitig unterstützte er die Forderung, dass Schiedsrichter- Teams bei einer WM nicht mehr nach Länder-Proporz ausgesucht werden sollen. "Wir brauchen wirkliche Teams, in denen die beiden Linienrichter alles tun, um den Referee in der Mitte des Spiel zu unterstützen", so Aigner. Außerdem sollte es bei der Auswahl der Unparteiischen für ein WM-Turnier keine Rolle mehr spielen, dass möglichst viele Länder dabei berücksichtigt werden. "Wenn ein Land drei exzellente Schiedsrichter hat, dann sollte alle dabei sein."

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