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UFJ und andere Gläubiger unterstützen Sojitz mit 370 Mrd Yen

Die UFJ Bank hat sich gemeinsam mit der Mizuho Corporate Bank , der Bank of Tokyo-Mitsubishi und der Schweizer UBS dazu entschlossen, dem hoch verschuldeten Handelshaus Sojitz Holdings Corp mit 370 Mrd. Yen (2,7 Mrd Euro) unter die Arme zu greifen.

dpa-afx TOKIO. Die UFJ Bank hat sich gemeinsam mit der Mizuho Corporate Bank , der Bank of Tokyo-Mitsubishi und der Schweizer UBS dazu entschlossen, dem hoch verschuldeten Handelshaus Sojitz Holdings Corp mit 370 Mrd. Yen (2,7 Mrd Euro) unter die Arme zu greifen.

Wie Sojitz am Mittwoch mitteilte, soll dies im Zuge eines Tauschs von Schulden gegen Eigenkapital geschehen. Dabei erhielten die japanischen Banken noch zu emittierende Vorzugsaktien des im April letzten Jahres aus der Fusion von Nissho Iwai und Nishimen hervorgegangenen Unternehmens. UBS übernehme Vorzugsaktien im Wert von zehn Mrd. Yen und kaufe zudem eine Optionsanleihe für zehn Mrd. Yen.

Sojitz-Schulden Sind Fortan Keine 'Faulen Kredite' Mehr

Wie UFJ Holdings unabhängig davon mitteilte, wird die Gruppe ihrem Schuldner im Zuge eines Tauschs von Schulden gegen Eigenkapital mit 330 Mrd. Yen aushelfen. Die Transaktion soll am 29. Oktober vollzogen werden, hieß es. Sie wirke sich nicht auf die Gewinnprognosen von UFJ für das laufende Geschäftsjahr (per 31. März 2005) aus.

Dass Sojitz finanzielle Unterstützung erhält, ermöglicht der UFJ Bank, die enormen Schulden des Handelshauses aus der Kategorie faule Kredite (Non-Performing Loans) herauszunehmen. Die Sojitz-Aktie kletterte um 1,45 Prozent auf 419 Yen.

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