Uhren in der Nacht umgestellt
Reibungsloser Start in die Sommerzeit

Seit Sonntagnacht gilt in Deutschland und allen anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft wieder die Sommerzeit. Die Umstellung von der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) klappte aus Sicht der Physikalisch Bundesanstalt-Technischen (PTB) in Braunschweig bundesweit reibungslos.

HB/dpa BRAUNSCHWEIG. Als in Deutschland die Zeiger in der Nacht von 2.00 auf 3.00 Uhr vorrückten, gab es auch bei der Bahn keine Probleme. Selbst die Nachtzüge seien pünktlich gewesen, sagte Bahn-Sprecher Gunnar Meyer am Sonntag in Frankfurt am Main. Deren Fahrzeit sei so großzügig bemessen, dass der Zeitverlust von einer Stunde ihnen nichts ausmache. Rund 120 000 Zeitmesser wurden bundesweit in Bahnhöfen, Diensträumen und Automaten automatisch umgestellt. Rund 50 Fernreisezüge waren zur besagten Stunde unterwegs.

Die PTB hatte bereits im Februar die impulsgebende Atomuhr in Mainflingen bei Frankfurt am Main entsprechend programmiert. Von dort strahlt der Sender DCF 77 die Zeitsignale an alle öffentlichen und privaten Funkuhren aus. Es handele sich um einen "ganz einfachen Vorgang", sagte PTB-Sprecher Jens Simon am Sonntag.

Seit 23 Jahren werden die Uhren am letzten Wochenende im März umgestellt. Sommerzeit gibt es in Dutzenden Ländern weltweit.

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