Uhrmann landet auf Platz zwölf
Ahonen gewinnt Skispringen in Engelberg

Bester deutscher Skispringer beim Weltcup in Engelberg war Michael Uhrmann auf Platz zwölf. Der Finne Janne Ahonen dominierte den Wettkampf.

HB BERLIN. Janne Ahonen hat das Weltcup-Skispringen in Engelberg für sich entschieden. Im zweiten Durchgang stellte der Finne mit 141 Metern einen Schanzenrekord auf und seine Ausnahmestellung unter Beweis. Im ersten Durchgang war er bei 137,5 Metern gelandet. Sein Geheimrezept, so Ahonen, sei: «So wenig wie möglich über den Wettkampf nachzudenken». Der Sieger der Vierschanzentournee konnte in der laufenden Saison bereits sechs von sieben Springen gewinnen.

Der Österreicher Thomas Morgenstern sprang am Samstag auf den zweiten Platz. Jakub Janda, der nach dem ersten Springen in Führung gelegen hatte, wurde Dritter. Bester Deutscher war der Bayer Michael Uhrmann aus Rastbüchl (126,5 und 125 Meter) auf dem zwölften Rang. Bundestrainer Peter Rohwein lobte: «Michael Uhrmann hat heute eine Topleistung geboten. Wenn er vom Wind nicht so benachteiligt worden wäre, hätte es zu einem besseren Platz gereicht.» Georg Späth wurde 14.

Zur desolaten Form von Martin Schmitt, der mit 104 Metern den schlechtesten deutschen Sprung ablieferte und sich nicht qualifizierte, sagte Rohwein: «Es hat nicht am Wind gelegen.» Wie so oft habe Schmitt im Training akzeptable Sprünge gezeigt, sei aber im Wettkampf verkrampft. «Er macht immer wieder den gleichen Fehler. Er schneidet die Flugkurve.»

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