Ukraine und Japan trennen sich Remis
Frankreich bleibt Schießbude der WM

Auch im ersten Spiel in der Abstiegsrunde gegen Kasachstan gelang den Franzosen erneut nicht einmal ein Tor. Gleichzeitig musste sich der letztjährige WM-Zwölfte Ukraine gegen Japan mit einem Remis zufrieden geben.

mr PRAG/OSTRAU. Aufsteiger Frankreich bleibt die Schießbude des WM-Turniers. Die Franzosen verloren nach drei Niederlagen in drei Spielen in der Vorrunden-Gruppe D auch das erste Spiel in der Abstiegsrunde gegen den deutschen Vorrundengegner Kasachstan sang- und klanglos mit 0:5 (0:2, 0:3, 0:0). Die sofortige Rückkehr in die Division I des internationalen Eishockeys ist damit einen weiteren Schritt näher gerückt.

Insgesamt liest sich die Bilanz der Franzosen beim bisherigen WM-Turnier erschreckend: Frankreichs Torhüter Cristobal Huet, immerhin NHL-Profi bei den Los Angels Kings, musste damit in den vier bisherigen WM-Spielen, 20 Tore hinnehmen, während auf der anderen Seite die Stürmer des Aufsteigers nicht ein einziges Mal in des Gegners Netz trafen.

Hochspannend gestaltete sich dagegen das zweite Duell des ersten Spieltags in der Abstiegsrunde. Die Ukraine musste sich gegen Japan mit einem 2:2 (0:0, 1:0, 1:2) zufrieden geben. Am zweiten Spieltag der Abstiegsrunde kommt es nun am Samstag zum Duell Ukraine gegen Frankreich und Japan gegen Kasachstan. Die letzten beiden Gruppenspiele sind für Montag (Kasachstan gegen Ukraine) und Dienstag (Frankreich gegen Japan) angesetzt.

Ursprünglich sollte die Relegationsrunde in diesem Jahr zum ersten Mal nach einem anderen Modus gespielt werden. Dabei sollten in je zwei Paarungen die beiden Absteiger in Hin- und Rückspielen ermittelt werden. Kurzfristig entschieden Organistoren und Eishockey-Verband jedoch um und setzen nun auf den bislang praktizierten Modus, bei dem die vier Teams in der Abstiegsrunde jeder gegen jeden spielen. Die beiden am Ende in der Abstiegstabelle am schlechtesten platzierten Teams steigen ab.

Eine Neueung gibt es aber dann doch: Japan wird bei dieser WM erstmals wie jeder andere Teilnehmer behandelt und kann absteigen. Für die Titelkämpfe in Tschechien wurde letztmalig eine Far-East-Qualifikation ausgespielt.

Die beiden Aufsteiger stehen übrigens bereits fest: Nach nur einem Jahr Abstinenz kehren Weißrussland und Slowenien bei der WM 2005 in Österreich in den Kreis der Eishockey-Weltelite zurück.

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