Ullrich will endlich angreifen
Showdown in den Pyrenäen

Die dritte Woche der Tour - die entscheidende Woche der Tour. Schon am kommenden Wochenende wird sich zeigen, ob die angeblichen Tour-Favoriten ihrem Ruf gerecht werden können. Dabei schaut natürlich in erster Linie alles auf das Duell Armstrong gegen Ullrich.

FIGEAC. Ein Prolog und elf Etappen waren nur das Vorspiel. Mit den Pyrenäen als Kulisse öffnet sich bei der Tour de France am Freitag und Samstag der Vorhang zum Showdown des Duells zwischen Fünffach-Sieger Lance Armstrong und seinem Herausforderer Jan Ullrich. Zweimal konnte der Amerikaner den Kampf gegen den Deutschen bereits im Hochgebirge an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien für sich entscheiden. Diesmal hofft Ullrich, das Rennen bis zu den am Dienstag beginnenden Alpenetappen offen halten zu können.

"Wenn in der dritten Woche die Entscheidung über den Toursieg fällt, möchte ich noch dabei sein", sagt der Sieger von 1997. Doch der 30-Jährige ist sich auch bewusst, dass man den Kampf ums Gelbe Trikot schon in den Pyrenäen verlieren kann: "Mit den beiden ersten Bergankünften wird es jetzt erst richtig schwer, da darf man keinen schwachen Tag haben."

Die 12. Etappe nach La Mongie und das 13. Teilstück zum Plateau de Beille werden zumindest Aufschluss darüber geben, wer aus dem Kreis der Mitfavoriten ein wirklicher Sieganwärter ist. "Nach dem Wochenende werden wir klarer sehen", glaubt auch Armstrong. In der knapp zweiwöchigen Anfahrt zu den Bergen hat sich der 32-jährige Texaner die beste Ausgangspostion geschaffen, während seine Gegner nun allmählich aus der Deckung gehen müssen.

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