Ulrich Schumacher ist Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG: Schumacher: "Art der Irak-Diskussion teilweise zynisch"

Ulrich Schumacher ist Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG
Schumacher: "Art der Irak-Diskussion teilweise zynisch"

Warum fahren Sie zum World Economic Forum?

Weil ich dort viele wichtige Kontakte knüpfen oder vertiefen kann. Die Themenvielfalt und der intensive Gedankenaustausch sind eine echte persönliche Bereicherung. Es ist zum Beispiel einzigartig, wie man mit den verschiedensten Persönlichkeiten abends an der Kaminbar ins Plaudern kommt. Das gibt es nur in Davos.

Fahren Sie regelmäßig zum World Economic Forum? Wenn ja, warum? Welche Ziele verfolgen Sie dort?

Ja, ich versuche jedes Jahr dabei zu sein, denn es gibt keine vergleichbare Veranstaltung. Die Exklusivität des Treffens ist wirklich einzigartig. Die Kontakte sind mir am wichtigsten.

Was hat Sie beim diesjährigen World Economic Forum am meisten erstaunt?

Erstaunt hat mich, dass in der alles überlagernden Diskussion um den Irak-Konflikt relativ wenig neue Aspekte hervorgekommen sind, trotz der sehr hochrangigen internationalen politischen Präsenz. Ich habe die Art der Diskussion über einen möglichen Irak-Krieg an manchen Stellen als zynisch empfunden - zum Beispiel die Schätzungen über die möglichen Opfer.

Lessons learnt. Bei WEF geht es auch um neue Einblicke und Ideen. Was haben Sie in diesem Jahr an neuen Einsichten mit nach Hause genommen? Was haben Sie in Davos gelernt?

Von den Kunden habe ich viel Neues über die aktuellen Trends auf den Endmärkten erfahren. Da wir uns als Chiphersteller im Lösungsgeschäft verstärken wollen, ist dieser Erfahrungsaustausch besonders wertvoll.

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