Um fünf Cent
"Bild"-Zeitung wird in Westdeutschland teurer

Der Axel Springer Verlag erhöht den Preis für sieben große Stadtauflagen der "Bild"-Zeitung in Westdeutschland in der zweiten Septemberhälfte.

Reuters FRANKFURT. Die Bild-Zeitung verteuere sich teilweise auf 50 Cent von zuvor 45 Cent, teilte der Verlag am Donnerstagabend auf Anfrage mit. Die Preise erhöhten sich zum 18. beziehungsweise zum 23. September. Die Ausgaben in Ostdeutschland blieben aber von der Preiserhöhung ausgenommen, sagte eine Sprecherin.

Der Branchendienst "kressreport" berichtete unterdessen in seiner aktuellen Ausgabe, dass der Axel Springer Verlag nach den Preiserhöhungen mit einem Absacken der Auflage rechne. Verlagsintern werde eine Verringerung um 200 000 Exemplare einkalkuliert, hieß es in dem Bericht. Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner nehme einen Auflagenverlust gezielt in Kauf. Im vergangenen Quartal verkaufte "Bild" laut der Informationsgemeinschaft zur Feststellung von Werbeträgern e.V. (IVW) täglich durchschnittlich 4,22 Millionen Exemplare.

Für "Bild" sei es die größte Preiserhöhung in der Geschichte dder Zeitung, schrieb der Branchendienst weiter. Der Axel Springer Verlag bezeichnete die bevorstehende Preiserhöhung dagegen als relativ moderat. Der Preis für die Tageszeitung sei im Zuge der Euro-Umstellung zunächst sogar gesenkt worden, sagte die Sprecherin.

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