Umbau des Hockenheimrings läuft planmäßig
Grand Prix von Deutschland nicht gefährdet

Der rund 50 Mill. ? teure Umbau des Hockenheimrings läuft planmäßig, der Große Preis von Deutschland der Formel 1 am 28. Juli ist nicht gefährdet.

sid HOCKENHEIM. `Wir liegen absolut im Plan. Sogar der neue Abschnitt ist schon asphaltiert, es fehlt nur noch der Feinschliff", bestätigte Pressesprecher Hartmut Tesseraux von der Hockenheimring GmbH. Seit dem 2. Januar 2002 laufen die Umbauarbeiten, in deren Mittelpunkt die Streckenverkürzung von 6 825 auf 4 489 Meter steht.

Bereits am Dienstag fanden erste Testfahrten für den Auftakt der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) am 21. April auf dem kleinen Kurs des Hockenheimrings statt. Bis 2003 sollen die Umbauarbeiten komplett abgeschlossen sein. "Dann werden wir die modernste Rennstrecke Europas haben", meinte Tesseraux.

Bessere Überholmöglichkeiten

Bis zum Gastspiel der "Formel Schumacher" in knapp vier Monaten soll neben der Streckenverkürzung, die bessere Überholmöglichkeiten garantiert, auch die neue Infield-Tribüne komplett fertiggestellt sein. Die Start-Ziel-Gerade und das Motodrom werden dabei kaum verändert. Insgesamt 2136 m der alten Piste konnten mit geringen Modifikationen erhalten bleiben, 2353 m mussten dagegen völlig neu gestaltet werden.

Der Charakter als Hochgeschwindigkeitskurs bleibt laut Hockenheimring GmbH dennoch erhalten. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich mit rund 15 Mill. ? an der Modernisierung der Piste, die der Aachener Streckenbauer Hermann Tilke ausführt.

Da die Zuschauerkapazität von bislang 83 000 auf 120 000 erhöht wird, kann die Hockenheimring GmbH künftig mit Mehreinnahmen von etwa acht Mill. ? aus dem Ticketverkauf kalkulieren. Das Motodrom für den Grand Prix 2002 ist mit 60 000 Zuschauern bereits ausverkauft.

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