Umbau des Vertriebs belastet
Goldman Sachs reduziert Gewinnprognose für Software AG

Die Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs haben die Gewinnprognose 2002 für die im Nebenwerte-Index MDax gelistete Software AG auf 1,48 von zwei Euro je Aktie reduziert.

HB/ Reuters/ London/Frankfurt. Das Kursziel werde auf 13 Euro herabgesetzt, teilte Goldman Sachs am Dienstag in London mit. Neben der vom Unternehmen angeführten allgemeinen Marktschwäche werde auch der Umbau des Vertriebs die Geschäftsergebnisse bis ins zweite Quartal 2002 belasten, hieß es weiter.

Auch M.M. Warburg stuft Software-Aktie herab

Die Analysten der Privatbank M.M. Warburg haben die Aktie der Software AG am Dienstag auf "Halten" von zuvor "Kaufen" heruntergestuft und sich damit anderen Investmenthäusern angeschlossen. Die niedrigere Bewertung erfolge vor dem Hintergrund der "extrem hohen Unsicherheit", teilte das Bankhaus in einer Kurzstudie mit. Die Darmstädter Software AG hatte am Vorabend nach Börsenschluss ihre Geschäftsprognosen für das erste Quartal 2002 zum zweiten Mal gesenkt und dies im Wesentlichen mit geringeren Lizenzeinnahmen begründet. Nach Einschätzung der Warburg-Analysten wird die Investitionszurückhaltung im Technologiesektor auch in den nächsten Quartalen anhalten. Daher sei nicht mit dem Erreichen der Umsatzziele zu rechnen.

Am Vormittag hatte - neben Goldman Sachs - auch Merrill Lynch die Aktie auf langfristig "Neutral" von "Buy" heruntergestuft.

Die Aktie der im MDax gelisteten Software AG brachen um rund 30 Prozent auf 12,60 Euro ein. In der Spitze hatte das Papier bei 12,45 Euro ein Allzeittief markiert.

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