Umbenennung in AXA im kommenden Jahr geplant.
AXA Colonia erwartet erneut Ergebnis-Steigerung

adx KÖLN. Der Kölner Versicherungskonzern AXA Colonia erwartet für das laufende Jahr die neunte Gewinn-Steigerung in Folge. Das Ergebnis werde trotz weiterer Aufwendungen für die Integration der Albingia Versicherungen voraussichtlich über dem hohen Vorjahreswert von 303 Mill. Mark liegen, kündigte der Vorstand in seinem am Mittwoch veröffentlichten Halbjahresbericht an. Zugleich geht er von einem Anstieg der Beitragseinnahmen um sieben Prozent auf 13 Mrd. Mark aus. Ohne die im Mai 1999 erworbene Albingia würde das Plus allerdings nur bei ein bis zwei Prozent liegen und damit dem erwarteten Marktwachstum entsprechen.

Die AXA Colonia, die im kommenden Jahr den Zusatz "Colonia" aus ihrem Namen streichen will, rechnet ungeachtet des gesamtwirtschaftlichen Aufschwungs nicht mit grundlegenden Verbesserungen für die Versicherungsbranche. Bei der Schaden- und Unfallversicherung stellt sich der Konzern auf Grund des harten Wettbewerbs auf einen erneuten Beitragsrückgang von etwa zwei Prozent ein. Positive Impulse versprechen sich die Kölner dagegen vom Markt der privaten Altersvorsorge. Sollte die Rentenreform gemäß den Plänen der Bundesregierung noch im laufenden Jahr verabschiedet werden, werde dies die Nachfrage in diesem Bereich verstärken. AXA Colonia rechnet daher mit einen Beitragszuwachs um mindestens zwei Prozent in der Lebensversicherung. Zur Jahresmitte beschäftigte der Konzern 10.459 Mitarbeiter. Das waren fast 300 Frauen und Männer weniger als sechs Monate zuvor.

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