Umfangreiches Gutachten
VfB Stuttgart erwägt Klage gegen Mayer-Vorfelder

Der VfB Stuttgart erwägt laut einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung", rechtliche Schritte gegen DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder einzuleiten.

dpa/HB STUTTGART. Wie das Blatt in seiner Dienstag-Ausgabe weiter berichtet, hat der schwäbische Fußball- Bundesligist einen Bericht seines Wirtschaftsprüfers direkt an die Stuttgarter Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Dabei soll es sich um Unterlagen über Transfer-Geschäfte handeln, die in der Zeit des VfB - Clubchefs Mayer-Vorfelder abgewickelt worden sind. "Das Gutachten ist sehr umfangreich und wir müssen es in den nächsten Tagen sorgfältig lesen", sagte am Montag Eckard Maak, Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Im Mittelpunkt des Berichts der Wirtschaftsprüfer "Deloitte und Touche" stehen einige Spieler-Transfers, die zwischen 1997 und 1999 getätigt worden sind und an deren korrekter Abwicklung offenbar Zweifel bestehen. Der VfB beaufragte deshalb vor sechs Monaten die Wirtschaftsprüfer - und nun lässt der Verein durch einen Anwalt prüfen, ob Schadensersatzansprüche gestellt werden können. Es handelt sich um die Transfers der Spieler Zaharievski, Markovic und Didi.

Das Vermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft richtet sich vor allem gegen den heutigen DFB-Präsidenten Mayer-Vorfelder. Wegen einer anonymen Anzeige gegen ihn hatte die Staatsanwaltschaft bereits eine Hausdurchsuchung beim VfB Stuttgart vorgenommen, die noch nicht ausgewertet ist.

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