Umfeld - Standort - Gebäude
Seniorenimmobilien: Eine Checkliste

Wer sich für Senioren-Immobilien interessiert, sollte sich den Standort, das Umfeld und die Immobilie genau ansehen.

hjw. Planung: Wurde eine Konkurrenzanalyse erstellt? Würde ein anderer Betreiber das Objekt zu gleichen Konditionen übernehmen?

Standort: Ruhige und gleichzeitig zentrale Lage, Ein- bindung in die Wohnbebauung, gute Anbindung an Verkehrsmittel, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeit- , öffentliche und soziale Einrichtungen.

Wohnumfeld: Die Anlage ist barrierefrei gestaltet, fördert die Kommunikation durch Grün- und Erholungsflächen mit Sitzgelegenheiten. Hauseingänge und Zuwege sind übersichtlich, gut einsehbar und ausreichend beleuchtet.

Gebäude: Flexible Erschließung der Wohnungen durch Kombination aus zentralem Zugang über zusammenhängende Geschossflure und dezentraler Lösungen, etwa durch Aufteilung in Einzelhäuser. Die Flure sind natürlich beleuchtet und breiter als üblich.

Gemeinschaftsräume: Ein Wannen- und Pflegebad ergänzt das Duschbad in der Wohnung. Die allgemein zugänglichen WC sind behindertengerecht. Für Rollstühle ist ein Abstellraum vorhanden. Zu größeren Einrichtungen gehören Cafeteria, Werkraum und Gymnastikraum.

Wohnung:

Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis, also die Miete pro Quadratmeter (qm) bzw. der Kaufpreis pro qm zu Ausstattung, Größe, Lage und den Zusatzleistungen? Es empfiehlt sich, Vergleiche anzustellen. Kann der Nutzer bei leichter oder mittlerer Pflegebedürftigkeit in der Wohnung bleiben? Ist die vorsorgliche Anmeldung in das Pflegeheim vorgesehen? Außerdem wichtig: keine Kombination von Wohnen, Schlafen und Kochen; Barrierefreiheit; ein Bad, das über eine nach außen öffnende Tür verfügt und ein stufenlos begehbarer Duschplatz. Der Balkon soll schwellenlos zu betreten sein. Die Notrufeinrichtung ist von jedem Zimmer erreichbar.

Betreiber:

Ist die Bonität einwandfrei? Hat er langjährige Erfahrung? Gibt es Referenzobjekte, die künftige Nutzer und Anleger besuchen können, um Erfahrungen der Bewohner zu erfragen? Welche Beziehungen unterhält er zu den Kostenträgern? Wie beurteilen ihn Wohlfahrtsverbände und Kirchen vor Ort?

Quelle: Handelsblatt

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