Umfrage auf der Systems
IT-Fachhandel erwartet steigendes ERP-Geschäft

Der IT-Fachhandel in Deutschland erwartet in den nächsten drei Jahren ein deutlich wachsendes Geschäft mit kaufmännischer Software für die mittelständische Wirtschaft. Dies geht aus einer Umfrage der SoftEngine GmbH hervor, die das Unternehmen auf der Systems vorgestellt hat.

HB MÜNCHEN. Demnach gehen über die Hälfte (52 Prozent) der 57 befragten Händler von einem Marktwachstum von 5 bis 10 Prozent bis 2005 aus. 17 Prozent prognostizieren eine Zuwachsrate zwischen 10 und 15 Prozent. 27 Prozent erwarten sogar eine Marktausweitung von 15 bis 20 Prozent.

SoftEngine wollte auch wissen, welche Qualitäten ein Anbieter von Mittelstandssoftware aufweisen muss, um von der Händlerschaft als Lieferant akzeptiert zu werden. Die wichtigsten Auswahlkriterien (Mehrfachnennungen waren möglich): Qualität der Software (83 Prozent), Seriosität des Herstellers (81 Prozent), Händler-Unterstützung (76 Prozent), Anpassbarkeit der Software an Kundenwünsche (69 Prozent), wirtschaftliche Stabilität des Anbieters (59 Prozent), gute Referenzen (55 Prozent), Anzahl der bestehenden Installationen (31 Prozent) und eine hohe Handelsmarge (25 Prozent). Um als seriös und stabil zu gelten, sollte ein Softwarehersteller mindestens zehn Jahre auf dem deutschen Markt präsent sein und seine Programme in dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt haben, meinen drei Viertel der Händler.

Fachhandel erwartet umfassende Unterstützung

Der Fachhandel erwartet von seinem Softwarelieferanten umfassende Unterstützung. Besonders gefragt sind (Mehrfachnennungen waren möglich): technischer Support (93 Prozent), Systemintegration (51 Prozent), Marketingunterstützung (49 Prozent) und Vertriebsunterstützung (32 Prozent).

Der beste Anbieter von KMU-Software ist auf den Mittelstand fokussiert, meinen 88 Prozent der deutschen Händlerschaft. Ist der Hersteller selbst ein Mittelständler, versteht er die Wünsche und Anforderungen der mittelständischen Händler und Anwender am besten, sind 87 Prozent der Händler überzeugt.

Mit Softwareherstellern, die einzelne Produkte oder gar ganze Produktlinien aufgeben, geht der Handel in Deutschland hart ins Gericht: 87 Prozent der Händler sind der Auffassung, dass ein Anbieter, der sich schon einmal von einer Softwarelinie getrennt hat, jedwedes Vertrauen verspielt hat.

Verdienen will der Handel nicht nur an der Marge beim Verkauf der Software, sondern vor allem auch an zusätzlichen Dienstleistungen. Für drei Viertel der Händler ist das Zusatzgeschäft eigenen Angaben zufolge wichtiger als die Produktmarge. 68 Prozent des Handels kalkuliert, dass bei einem typischen Mittelstandsprojekt zwischen 25 und 50 Prozent des Umsatzes mit Services eingespielt werden. Bei einem Zehntel der Händler sollen sogar mehr als 75 Prozent auf das Dienstleistungsgeschäft entfallen.

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