Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung
Deutsche Anleger kehren der Börse den Rücken

Deutsche Anleger kehren nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) der Börse zunehmend den Rücken und legen ihr Geld lieber in kurzfristigen Spareinlagen an. Auch gehe der Trend immer mehr zu Lebensversicherungen und Pensionsfonds, geht aus einer am Montag veröffentlichten GfK-Umfrage im Auftrag der Wirtschaftszeitung "The Wall Street Journal Europe" hervor.

HB/dpa NÜRNBERG. Derzeit sähen nur noch acht Prozent der befragten Bundesbürger Aktien oder aktienbasierte Investmentfonds als wichtigste Anlageform. Noch im Frühjahr seien es neun Prozent gewesen. Im Rahmen der Umfrage hatte die GfK nach eigenen Angaben vom 1. Oktober bis 22. November knapp 12 500 Anleger in 15 Ländern nach ihren Anlagestrategien befragt.

Überschüssiges Geld wollen der Umfrage zufolge nur noch zwölf Prozent der Deutschen in Aktien oder aktienbasierte Anlageformen anlegen. Vor einem halben Jahr seien es noch doppelt so viele gewesen, berichtete die GfK. Jeder zweite Privatanleger nutze derzeit kurzfristige Sparformen bei der Geldanlage.

Zugleich zeige der Aufruf der Bundesregierung zur privaten Altersvorsorge erste kleinere Erfolge: Hätten im Frühjahr noch 47 Prozent der deutschen Privatanleger einen Vermögensaufbau mittels Lebens- oder Rentenversicherung betrieben, so betrage dieser Anteil inzwischen 52 Prozent. Allerdings erwarteten nur 50 Prozenten der Befragten, 2003 genauso viel sparen zu können wie im zurückliegenden Jahr.

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