Umfrage der Marketing Corporation
Diesel-Fahrer würden für Partikelfilter notfalls auch zahlen

Viele Autofahrer würden notfalls für einen Diesel- Rußfilter extra Geld ausgeben. Knapp 80 % der Autofahrer seien grundsätzlich für den serienmäßigen Einbau der Filter-Systeme, teilte die Unternehmensberatung Marketing Corporation am Dienstag nach einer Umfrage unter 1000 Autofahrern mit.

HB/dpa MÜNCHEN. Knapp 60 % der Befragten zeigten sich dabei bereit, für Rußfilter Geld zu zahlen. Dabei würde die Mehrheit einen Betrag bis zu 300 ? akzeptieren.

Umweltschützer fordern von der Industrie schon seit längerem den Einbau von Partikelfiltern bei Diesel-Fahrzeugen. Der Umfrage zufolge sind nur gut drei Prozent der Autofahrer der Ansicht, moderne Dieselmotoren seien auch ohne die Filter sauber genug. Von Herbst an wollen mehrere große Autohersteller in Deutschland verstärkt Diesel-Modelle mit Rußpartikelfiltern anbieten und damit eine von 2005 an geltende europäische Vorschrift erfüllen, die so genannte Abgasnorm EU 4. Für die Filter ist allerdings in der Regel ein Aufpreis fällig.

Die wenigsten Autofahrer würden dabei zu Gunsten des Partikelfilters auf anderes Zubehör verzichten. Mehr als 84 % der Befragten lehnten einen Tausch "Rußfilter gegen andere Extras" ab, berichtete die Beratungsfirma.

Unabhängig von der Diskussion um fehlende Partikelfilter haben die deutschen Autohersteller hier zu Lande weiterhin einen tadellosen Ruf. Auf die Frage, in welchem Land die qualitativ hochwertigsten Fabrikate produziert würden, gaben 85,1 % der Befragten Deutschland an. Weit dahinter folgten Japan mit 8,1 %, Frankreich mit 6,1 % und die USA mit 1,4 %.

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