Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft
Optimismus überwiegt in der deutschen Freizeitwirtschaft

Nach Einschätzung der deutschen Freizeitindustrie geben die Verbraucher im kommenden Jahr wieder mehr Geld für Hobby und Unterhaltung aus.

HB KÖLN. Derzeit seien 14 von 35 Branchen im Freizeitbereich mit Blick auf 2004 besser gestimmt als bei der vorhergegangenen Umfrage im Januar, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Weniger als ein Viertel der Befragten sehe schwarz für die Zukunft. In der letzten Umfrage waren es noch 60 %. Allerdings äußerte sich der neue Optimismus nach Angaben des IW noch eher verhalten. So habe etwa der Wassersportwirtschaft allein der Jahrhundertsommer auf die Sprünge geholfen.

Mit einem Umsatzwachstum rechnen nach IW-Angaben 14 Freizeitbranchen, ebenso viele wenigstens mit gleich bleibenden Erlösen. Im Januar hatte noch jeder zweite Bereich Einbußen erwartet. Reisebüros und Reiseveranstalter etwa hoffen auf sechs bis sieben Prozent mehr Kunden und Mehreinnahmen von fünf Prozent. Dass im Saunabau-Bereich 71 % der Unternehmen mit wachsenden Umsätzen rechnen, führte das IW auf den gegenwärtigen Wellness-Trend zurück. Freizeitparks, Musikinstrumentenbauer und Tanzschulen würden dagegen wohl weiter unter der Konjunkturflaute leiden. Besonders gebeutelt werde weiter die Musikindustrie, die unter massenhaften Raubkopien leide.

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