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Umfrage: SPD kann trotz Hartz-IV-Protesten zulegen

Die SPD ist trotz der wochenlangen Proteste gegen ihre Arbeitsmarktreform Hartz IV in der Wählergunst wieder etwas gestiegen. Im Deutschlandtrend für die ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ kann sich die SPD im Vergleich zu August um drei Punkte auf 26 % verbessern.

dpa BERLIN. Die SPD ist trotz der wochenlangen Proteste gegen ihre Arbeitsmarktreform Hartz IV in der Wählergunst wieder etwas gestiegen. Im Deutschlandtrend für die ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" kann sich die SPD im Vergleich zu August um drei Punkte auf 26 % verbessern.

Eine Mehrheit der Befragten sprach sich zudem gegen eine Verschiebung weiterer Reformen bis nach der Bundestagswahl 2006 aus.

Die Union bleibt demnach mit 44 % unverändert klar vorne. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf 12 %, die FDP sackt um zwei Punkte auf sechs Prozent ab. Die PDS bleibt stabil bei 7 %. Im Osten Deutschlands käme sie auf 28 % und wäre damit zweitstärkste Kraft hinter der Union.

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist dagegen, weitere Reformprojekte wie die Bürgerversicherung und die Zusatzversicherung für den Zahnersatz auf die Zeit nach der Bundestagswahl 2006 zu verschieben. 54 % sagen, weitere Reformen der Sozialsysteme sollten so schnell wie möglich fortgesetzt werden. 40 % halten dagegen die angekündigte Verschiebung für richtig.

Angesichts der Proteste in Ostdeutschland und der Ost-Hilfen des Westens in Milliardenhöhe ist ein Drittel (33 %) der Ansicht, die Ostdeutschen seien undankbar (West: 39 %, Ost: 10). 61 % finden den Vorwurf nicht berechtigt (West: 55 %, Ost: 87).

Geht es um die Zufriedenheit mit den Politikern, führt Außenminister Joschka Fischer (Grüne) vor Innenminister Otto Schily (SPD) und Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU).

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