Umfrage unter den Vorstandsvorsitzenden
Dax-Unternehmen planen Einsparungen von 20 Milliarden Euro

Die 30 im Deutschen Aktienindex (Dax) notierten Unternehmen wollen in den kommenden drei Jahren 20 Milliarden Euro sparen.

ddp/vwd DÜSSELDORF. Laut Umfrage der "Wirtschaftswoche" unter den Vorstandsvorsitzenden der 30 Schwergewichte gaben 13 Konzernchefs an, dazu ein spezielles Spar- und Effizienzprogramm gestartet zu haben. Die ehrgeizigsten Sparziele setzten sich Siemens (5,3 Milliarden Euro), RWE (3,1), Volkswagen (2,0) und Bayer (1,5). Bis Frühjahr 2004 sollen dem Wirtschaftsmagazin zufolge allein bei den Dax-Unternehmen weltweit 55 090 Stellen gestrichen werden. Allerdings sei für denselben Zeitraum auch die Schaffung von 29 365 neuen Arbeitsplätzen geplant.

Den stärksten Stellenabbau werde es mit 14 000 bei der Deutschen Post geben. Als ein Jobmotor erweise sich dagegen der Handelskonzern Metro. Er wolle in den kommenden 18 Monaten 4 500 Stellen schaffen, vor allem bei Media Markt (3 000). Das Versicherungsunternehmen Allianz kündigte für die nächsten drei Jahre insgesamt 7 500 neue Jobs an. Allerdings profitierten deutsche Arbeitnehmer davon nur mit rund 1 000 Stellen, heißt es in dem Vorabbericht des Magazins vom Mittwoch.

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