Umfrage unter mehr als 1000 Bürgern
Bürger auf Riester-Rente noch nicht vorbereitet

Die so genannte Riester-Rentner ist nach Erkenntnissen von Marktforschern für viele Bundesbürger ein "Buch mit sieben Siegeln".

dpa NÜRNBERG. Zwei von drei Befragten hätten bei der Frage nach den Inhalten des neuen Rentengesetzes keinerlei Angaben machen können, berichtete die Nürnberger Gesellschaft für Marktforschung (GfK) am Dienstag unter Berufung auf eine Umfrage unter mehr als 1000 Bürgern. Fast jeder zweite fühle sich nur "mangelhaft" oder "ungenügend" informiert.

Eine Minderheit habe dagegen auf die Reform schon reagiert. Trotz der noch ausstehenden Zertifizierungen entsprechender Bank-, Versicherungs- und Fonds-Angebote hätten bis Ende Juli bereits 18 % neue Verträge über eine private Zusatzrente abgeschlossen. Ein Teil der Betroffenen sei sich aber im Unklaren darüber, ob die Verträge die Kriterien der Riester-Reform erfüllten. Zwei Drittel hätten hingegen noch überhaupt nichts in Sachen "Riester-Rente" unternommen.

Die Befragten seien sich aber weitgehend einig darin, dass eine private Zusatzrente zur Sicherung des bisherigen Lebensstandards erforderlich sei. Die größte Beratungskompetenz in Sachen Rentenreform trauen die Befragten Verbraucherberatungsstellen und der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) zu. Erst danach werden Geldinstitute, Versicherungen, Bausparkassen und Fondsgesellschaften genannt.

Bei geplanten Neuabschlüssen rangiert die klassische Rentenversicherung ganz vorn. Für sie wollen sich der GfK-Umfrage zufolge fast zwei von fünf Befragten entscheiden. Ein knappes Drittel setze auf fondsgebundene Angebote und Investmentfonds mit Auszahlungsplan.

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