Umfrage
Vertrauen der Deutschen in die Aktie schwindet

Die Zahl der Bundesbürger, die nicht mehr auf Aktien als Geldanlage vertrauen, ist deutlich gestiegen.

afp KÖLN/BERLIN. Das Vertrauen der Bundesbürger in Aktien ist in den vergangenen Monaten deutlich gesunken. Nach einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von Deutsche Welle tv gaben 35 Prozent der Befragten an, sie hätten Vertrauen in diese Geldanlage verloren. Im Februar waren dies nur 24 Prozent. Rund 36 Prozent vertrauten im September unverändert dem Aktiengeschäft. Weitere 27 Prozent gaben an, keine Wertpapiere zu besitzen oder sich nicht dafür zu interessieren.

Laut der Erhebung, bei der im September über 1000 Bundesbürger befragt wurden, ist vor allem in der Gruppe der 45- bis 59-Jährigen (44 Prozent) das Vertrauen in Aktien geschwunden. Bei den unter 30-Jährigen (49 Prozent) wurde dies hingegen nicht geschmälert.

Nach dem Absacken des Deutschen Aktienindex DAX unter die psychologisch wichtige Marke von 5000 Punkten warnte die Verbraucherzentrale Berlin Anleger vor Panikverkäufen. Eine Investmentfondsanlage sei immer langfristig ausgerichtet, so dass sich gut positionierte Fonds wieder erholen würden, erklärten die Verbraucherschützer. Mit der Dauer der Fondsanlage sinke auch das Risiko. In der Verbraucherzentrale waren demnach in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen besorgter Verbraucher eingegangen.

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