Umsätze fielen nur wenig geringer aus
Abwärtsfahrt bei Großhändlern hat ein Ende

Für den deutschen Großhandel gab es im Juli 2002 eine Verschnaufpause beim Abwärtstrend. Die Umsätze fielen nur um 0,1 % geringer aus als vor einem Jahr, berichtete das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden.

HB/dpa WIESBADE/BERLIN Preisänderungen herausgerechnet war dies sogar ein leichtes Plus von 0,7 %. In den Vormonaten hatte es meist deutliche Rückgänge zwischen 5 und 10 % gegeben. "Dies ist aber keine Trendwende, sondern lediglich ein Ausreißer", sagte ein Sprecher des Bundesverbands des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) am Freitag in Berlin.

Der BGA geht davon aus, dass die Erlöse der Branche im Gesamtjahr stagnieren. 2001 hatte der Großhandel mit 577 Mrd. Euro zwei Prozent weniger umgesetzt. "Nach der schlechten ersten Jahreshälfte muss allerdings viel passieren, damit wir diesen Wert wieder erreichen", betonte der Sprecher. Derzeit klagten 70 % der Großhändler über stagnierende oder rückläufige Umsätze.

Zwischen Januar und Juli setzte der Großhandel nach Berechnung der Statistiker binnen Jahresfrist fünf Prozent weniger um als im Vorjahreszeitraum. Besonders schlimm traf es die Anbieter von Rohstoffen und Halbwaren mit einem Rückgang von 8,6 %. Am besten schnitt der Bereich Nahrungs- und Genussmittel mit einem Minus von einem Prozent ab.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%