Umsätze seit 1995 verdoppelt
2001 wieder mehr Beschäftigte in ostdeutscher Metallindustrie

Für das kommende Jahr rechnen Gewerkschafter mit 300 000 Angestellten.

adx FRANKFURT/MAIN. Im Jahr 2001 werden nach Berechnungen der IG Metall wieder mehr als 300 000 Beschäftigte in der ostdeutschen metallverarbeitenden Industrie tätig sein. Inzwischen seien die Betriebe wettbewerbsfähig gegenüber vergleichbaren westdeutschen Konkurrenten geworden, stellte die Gewerkschaft in einer am Mittwoch in Frankfurt am Main veröffentlichten Untersuchung fest.

Die Metallbeschäftigung in den ostdeutschen Betrieben sei nach Angaben der IG-Metall-Wirtschaftsexperten 1999 um 1,9 % gestiegen. Etwa die Hälfte der Zuwächse entfalle auf die Automobilproduktion. Die Zahl der Beschäftigten in der Metallindustrie sei damit insgesamt wieder auf knapp 280 000 gestiegen. Für das Jahr 2000 rechnet die Gewerkschaft mit einer weiteren Steigerung auf 290 000 Beschäftigte. Bei der Fortsetzung des kräftigen industriellen Wachstums sei eine Steigerung über die 300 000er Marke im Jahr 2001 wahrscheinlich, teilte die IG Metall mit. Damit läge die Beschäftigung wieder auf dem Stand des Jahres 1995.

Wettbewerbsfähigkeit begünstigt Beschäftigungspolitik

Die Umsätze hätten sich dabei im Vergleich zu 1995 allerdings verdoppelt. Die gestiegene Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Metallbetriebe sei unter anderem die Folge der gestiegenen Exportquote. Die Auslandsumsätze der ostdeutschen Unternehmen erhöhten sich nach Gewerkschaftsangaben im Jahr 1999 um mehr als zwölf Prozent.

Auch die Kostenlage der Betriebe habe sich im Jahr 1999 deutlich verbessert. Während die Produktion um 6,3 % gestiegen sei, seien die ausgezahlten Löhne und Gehälter pro Stunde nur um etwa 1,6 % erhöht worden. Damit sei die Lohnquote unter die 20 % Marke auf 19,9 % gesunken.

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