Umsätze stiegen um acht Prozent
Microsoft erfüllt Erwartungen und dämpft Ausblick

Der US-Softwarekonzern Microsoft hat mit seinem Ergebnis im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001 die Analystenerwartungen erfüllt, zugleich jedoch eine zurückhaltende Prognose für das laufende Quartal abgegeben. In den Monaten Oktober bis Dezember 2000 sei der Nettogewinn im Jahresvergleich um drei Prozent auf 2,62 Mrd. $ gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss mit.

Reuters SEATTLE. Das Ergebnis je Aktie lag den Angaben zufolge bei 47 Cents und traf damit exakt die bereits nach unten revidierten Marktprognosen. Für das Ende März auslaufende dritte Quartal werde mit einem Gewinn je Aktie zwischen 42 und 43 Cents gerechnet, hieß es. Analysten hatten hier bislang einen Wert von 44 Cents erwartet. Im nachbörslichen Instinet-Handel gewann die Microsoft-Aktie rund zwei $ auf 57,25 $.

Für das gesamte Geschäftsjahr (per Ende Juni) geht der Hersteller des Betriebssystems "Windows" unverändert von einem Ergebnis je Aktie zwischen 1,80 und 1,82 $ aus. "Während wir weiter enthusiastisch wegen der bahnbrechenden Produkte und Dienste sind, die das Unternehmen in diesem Jahr auf den Markt bringen wird, behalten wir die absehbare ökonomische Perspektive und ihre Bedeutung für die Computer-Nachfrage und die Investitionen in Technologien genau im Auge", sagte Finanzvorstand John Connors.

Die Umsätze seien im abgelaufenen Quartal um acht Prozent auf 6,59 Mrd. $ (rund 13,6 Mrd. DM) und damit leicht über den Erwartungen gestiegen, hieß es weiter. Für das Gesamtjahr 2001 bekräftigte der Konzern zugleich seine Umsatzprognose von 25,2 bis 25,4 Mrd. $.

Für die kommenden Monate gab Microsoft eine gedämpfte Prognose ab. Vor dem Hintergrund der sich abschwächenden US-Konjunktur erwartet der Konzern nach den Worten von Finanzchef Connors eine sinkende Nachfrage nach Personal Computer (PC) und damit ein schwieriges Marktumfeld für Software. Angesichts des konjunkturellen Umfelds gebe es Sorgen über die PC-Nachfrage und die Investitionen in Technologien, sagte Connors der Nachrichtenagentur Reuters. Im besten Falle werde die Computer-Sparte im laufenden Geschäftsjahr um zehn Prozent wachsen, fügte er hinzu.

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