Umsätze überwiegend dünn
Europas Börsen geben frühe Gewinne teilweise wieder ab

Die europäischen Börsen haben bis zum Montagmittag überwiegend ihre frühen Gewinne abgegeben. Die Entwicklung kam zustande, nachdem eine erste Welle des Enthusiasmus über das Engagement der Deutschen Telekom in den USA etwas abgeebbt war.

Reuters FRANKFURT. Die meisten Börsenplätze bewegten sich gegen 13.45 Uhr weiter auf positivem Terrain. Banken- und Energie-Werte verloren nach ihren jüngsten Aufschlägen an Boden. Die Umsätze wurden im Allgemeinen als dünn bezeichnet.

Die Londoner Aktienbörse bleibt am Montag wegen eines Feiertages geschlossen. Händler erwarten im europäischen Handel ein verhaltenes Geschäft bis Donnerstag. Dann wird die Europäische Zentralbank (EZB) über eine Zinserhöhung entscheiden.

Der Stoxx-50-Index für die 50 größten Unternehmen aus der EU und der Schweiz legte bis zum Mittag 0,23 Prozent auf 5 007 Punkte zu. Der Euro-Stoxx-50-Index für die Blue Chips aus der Europäischen Währungsunion (EWU) befestigte sich um 0,27 Prozent auf 5189 Zähler.

In den USA signalisierte der S&P-Future-Kontrakt mit einem Minus von 1,1 Punkten einen knapp behaupteten Auftakt an der Wall Street.

London: FTSE-Index höher

Die Londoner Börse blieb feiertagsbedingt geschlossen. Der FTSE-100-Index hatte am Freitag 0,1 Prozent befestigt mit 6 564 Punkten geschlossen.

Börse Schweiz mit positiven Vorzeichen

Die Schweizer Börse tendierte gut behauptet. Händler sagten, nach der Konsolidierungsphase am Freitag komme es da und dort zu einer Gegenbewegung. So erholten sich Zurich Allied um ein Prozent von den starken Abgaben vom vergangenen Freitag. Die Aktie war wegen Spekulationen über eine Gewinnwarnung eingebrochen und hatte sich trotz Dementi der Gesellschaft nicht erholen können. Der SMI Index notierte gegen 13.40 Uhr um 0,11 Prozent höher bei 8322 Punkten.

Paris: CAC-Index knapp behauptet

In Paris bewegten sich die Aktienkurse tendenziell leicht nach unten, nachdem sie am Morgen noch überwiegend im Plus gelegen hatten. Der CAC-40-Index gab 0,15 Prozent auf 6585 Zähler ab. TotalFina büßten 1,8 Prozent ein, was Händler damit begründeten, dass der Markt offenbar zunehmend den Anstieg der Ölpreise am Ende sehe. Unter den Telekom-Titeln verteuerten sich France Telecom um 0,5 Prozent.

Aktien in Mailand geben nach

Der Mailänder Aktienhandel verbuchte Abschläge. Bis zum Mittag verlor der MIB30-Index 0,7 Prozent auf 47 033 Punkte. ENI verbilligten sich um ein Prozent.

Madrid: Ibex-Index freundlich

An der Börse in Madrid notierte der Ibex-Index freundlich. Bis zum Mittag stieg das Börsenbarometer um 0,4 Prozent auf 10862 Punkte. Getragen wurde die Aufwärtstendenz durch Aufschläge beim Börsenschwergewicht Telefonica, dessen Aktien nach starken Verlusten in der vergangenen Woche um 2,3 Prozent zulegten. Der Titel hatte vergangene Woche Händlern zufolge wegen eines als hoch gesehenen Preises für eine UMTS-Lizenz in Deutschland an Wert verloren.

Amsterdam mit Aufwärtstendenz

Die Amsterdamer Börse verbuchte eine Aufwärtstendenz. Der AEX-Index stieg um 0,46 % auf 695 Punkte. Philips gewannen drei Prozent, nachdem bekannt geworden war, dass die IT-Dienstleistungssparte Origin mit der französischen Atos fusionieren soll.

ATX-Index legt zu

An der Wiener Börse tendierten die Aktienkurse gut behauptet. Der ATX-Index rückte um 0,16 Prozent auf 1 171 Punkte vor. Händler sahen den weiteren Verlauf unverändert ruhig und seitwärts, bezeichneten ihn aber als "große Ruhe vor dem Sturm", da in den kommenden Tagen zahlreiche Unternehmen ihre Ergebnisse veröffentlichen werden. Bank Austria verteuerten sich um knapp zwei Prozent.

Börse in Brüssel mit kleinem Plus

In Brüssel tendierte die Börse knapp behauptet. Der Bel20-Index notierte 0,24 Prozent im Plus bei 3155 Zählern. Electrabel stiegen am fünften Tag in Folge, diesmal um über ein Prozent. Händler sprachen von kursgünstigen Anschaffungen bei dem Titel.

Stockholm: Ericsson-Aktien notieren unverändert

An der Stockholmer Börse notierte der OMX-Index gut behauptet. Das Börsenbarometer stellte sich 0,14 Prozent höher auf 1 324 Zähler. Ericsson verharrten auf 187 skr.

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