Umsatz bei Handys soll deutlich zurückgehen
Gerätehersteller freuen sich über deutliches Umsatzplus

Die Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr 39,6 Mrd. DM (20,4 Mrd Euro) für Fernseh- und Hifi-Geräte, Computer und Zubehör sowie Mobiltelefone ausgegeben.

dpa/rtr HANNOVER. Die Branche der Konsum-Elektronik verzeichnete dadurch ein Umsatzplus im Inland von 16 %, teilte die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) am Mittwoch in Hannover mit. Mit einem Umsatzsprung von 62,2 % auf 5 Mrd. DM legten die Geräte der privaten Telekommunikation am stärksten zu. Computer und Zubehör und die klassische Unterhaltungselektronik zogen ebenfalls deutlich an. Die Branche blickt auf dieses Jahr optimistisch. Der Umsatz soll auf 43,5 Mrd. DM steigen.

Für 2001 erwartet die deutsche Konsumelektronikbranche nach Verbandsangaben erneut deutliche Umsatzsteigerungen, die allerdings unter den Zuwächsen des Vorjahres liegen werden. Die deutschen Privathaushalte würden in diesem Jahr für Fernsehgeräte, Videorecorder, HiFi-Anlagen, Mobiltelefone und Personalcomputer etwa 43,5 Mrd. DM und damit 10 % mehr als vor Jahresfrist ausgeben, teilte die gfu weiter mit.

Umsatz bei Handys soll deutlich zurückgehen

In der Telekommunikation verdreifachte sich die Absatzzahl der Mobiltelefone von 3,8 Mill. auf 12,5 Mill. Stück. Dem gegenüber schien das Interesse der Kunden an den schnurlosen Telefonen mit 7 % Zuwachs eher gering zuzunehmen. Bei vielen Geräten der klassischen Unterhaltungselektronik und der Telekommunikation erwartet die gfu für 2001 einen weiteren Preisrückgang. So wird der Umsatz mit Mobiltelefonen den Prognosen zufolge um fast 12 % auf 2,8 Mrd. DM zurückgehen, obwohl der Absatz um 400 000 Stück auf 12,9 Mill. ansteigen soll. Im Vorjahr hatte sich die Zahl der an Privatkunden verkauften Mobiltelefone insbesondere auf Grund der Sonderangebote von Mobilfunkanbietern mehr als verdreifacht, der Umsatz war immerhin um 173 % gestiegen. In der privaten Telekommunikation wird im laufenden Jahr mit einem geringeren Umsatz von 4,6 Mrd. DM gerechnet.

Bei Heimcomputern sieht die gfu einen anhaltenden Trend zu mehr Ausstattung und Qualität. Während die Verkaufszahl der daheim genutzten Computer um 12,1 % auf 4,5 Mill. Stück wuchs, kletterte der Umsatz um 25 % auf 11,7 Mrd. DM. Der Umsatz dürfte 2001 um 22 % auf 14,3 Mrd. DM und der Absatz um 18 % auf 5,4 Mill. Geräte steigen, hieß es.

Am schwächsten wuchsen die Zahlen nach der gfu-Statistik im Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik. Mit Fernsehgeräten, Camcordern, Auto-Hifi, Tonträgern und Videospielen nahm die Branche 18,8 Mrd. DM ein, 5,8 % mehr als im Vorjahr. Einbußen bei Umsatz und Stückzahl wurden vor allem bei Videorekordern und Hifi- Anlagen registriert. Die DVD-Player legten mit einem Umsatzzuwachs von 152 % (487 Mill. DM) am stärksten zu.

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