Umsatz des ersten Quartals liegt noch 5 Prozent unter Vorjahr: IWKA setzt auf Aufträge aus der Autoindustrie

Umsatz des ersten Quartals liegt noch 5 Prozent unter Vorjahr
IWKA setzt auf Aufträge aus der Autoindustrie

Mit größeren Aufträgen aus der Autoindustrie will der Karlsruher Anlagenbauer IWKA Umsatz und operatives Ergebnis 2003 auch in der Konjunkturflaute stabil halten. "Es ist und bleibt unser Ziel, ein operatives Ergebnis in der Größenordnung des Vorjahres zu erreichen", sagte Vorstandschef Hans Fahr am Montag in Karlsruhe. Trotz aller Unwägbarkeiten gehe der aus fast 100 Einzel-Unternehmen bestehende Hersteller von Schweißrobotern, Produktionsanlagen und Verpackungsmaschinen von stabilen Umsätzen und Auftragseingängen aus.

Reuters KARLSRUHE.

Im vergangenen Jahr hatte IWKA das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) um 6,5 Prozent auf 73,4 Mill. Euro ausgebaut. Eine höhere Steuerquote nach dem Wegfall von Verlustvorträgen drückte den Jahresüberschuss dagegen auf 22,5 (2001: 31,2) Mill. Euro. In den ersten drei Monaten 2003 lag der Umsatz des Konzerns mit 466,7 Mill. Euro noch um 5 Prozent unter Vorjahr. Der Auftragseingang kletterte dagegen dank des Exportgeschäfts um knapp fünf Prozent auf 668,2 Mill. Euro. Ende März hätten Aufträge über 1,3 Mrd. Euro vorgelegen, mehr als ein Jahr zuvor, hieß es.

Im abgelaufenen Jahr hatte IWKA nach eigenen Angaben deutlich höhere Aufträge aus der Automobilindustrie erhalten und den Auftragseingang auf 2,36 (2,28) Mrd. Euro gesteigert. 59 Prozent der neuen Aufträge kamen aus der Branche.

Mit der Augsburger "Kuka"-Schweißanlagen-Gruppe ist IWKA der drittgrößte Anbieter von Industrierobotern weltweit. "Wir profitieren von der Modell- und Motorenvielfalt", erklärte Fahr. Von den reinen Stückzahlen sei IWKA daher weniger abhängig als Zulieferer. Großaufträge kamen von DaimlerChrysler, VW, Audi, BMW und Ford.

Der Umsatz wuchs 2002 nur leicht auf 2,31 (2,29) Milliarden Euro. Trotz des rückläufigen Gewinns soll die Dividende bei 0,66 Euro stabil bleiben.

IWKA habe seine Verschuldung 2002 deutlich abgebaut, betonte Finanzvorstand Hans Lampert. Die Nettoverschuldung sei auf 248,4 von 311,9 Millionen Euro zurückgegangen. "Damit erreichte das Verhältnis von Nettoverbindlichkeiten zu Eigenkapital mit 64,3 Prozent erstmalig seit den Akquisitionen des Jahres 1999 wieder einen zufrieden stellenden Wert", sagte er.

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