Umsatz eingebrochen
Bauindustrie sieht noch keine Trendwende

Die deutsche Bauindustrie erwartet in diesem Jahr keine nachhaltige Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage. Dafür seien die Auftragsbestände zu Beginn des Jahres sowohl in West- als auch in Ostdeutschland viel zu niedrig, erklärte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie am Montag in Berlin.

ddp/vwd BERLIN. Dramatisch schlechter geworden sei die Situation in der ostdeutschen Bauindustrie, teilte der Hauptverband weiter mit. Der Umsatz sei 2000 im Vergleich zum Vorjahr um 12,2 % eingebrochen. In den vergangenen fünf Jahren sei die Produktion um 28 % zurück gegangen. Damit verbunden sei der Verlust von 140 000 Arbeitsplätzen.

Auch in Westdeutschland blieb die Bauindustrie im vergangenen Jahr hinter den Erwartungen zurück. Der Umsatz sank den Angaben zufolge gegenüber 1999 um 2,4 % auf 146,1 Mrd. Mark (74,7 Mrd. Euro). Dies sei der niedrigste Stand seit 1991. 240 000 Arbeitsplätze gingen seit 1994 verloren.

Als "krisenhaft" bezeichnete der Hauptverband die Entwicklung im ostdeutschen Wohnungsbau. Der Umsatz sei hier im vergangenen Jahr um 20,5 % gesunken. 25,8 % weniger Aufträge gingen ein, die Baugenehmigungen sanken um 27 %. Auch in Westdeutschland habe vor allem der Wohnungsbau zum schlechten Ergebnis beigetragen.

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