Umsatz für laufendes Jahr von 16 Mill. Euro geplant
SHS plant Tochtergesellschaft in Italien

Reuters MÜNCHEN. Die Münchener SHS Informationssysteme plant die Gründung einer Tochtergesellschaft in Italien. Die neue Gesellschaft werde mittelfristig zu einer spürbaren Steigerung des Auslandsumsatzes beitragen, sagte Vorstandschef Karl-Peter Schmid auf der Hauptversammlung des auf Internet-Dienstleistungen für Telekommunikationsfirmen spezialisierten Unternehmens am Montag in München. Die neue Gesellschaft mit Sitz in Rom verschaffe der SHS Zugang zu einem der bedeutensten Telekommunikationsmärkte in Europa, sagte Schmid. Die Aktionäre genehmigten dem Unternehmen auf der Hauptversammlung den Rückkauf eigener Aktien von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals.



Wann die Gesellschaft konkret gegründet und welchen Umsatz sie erwirtschaften werde, könne SHS noch nicht sagen, erklärte eine Sprecherin. Mitarbeiter befänden sich schon in Italien und wickelten bereits Projekte für italienische Kunden ab.



Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen einen Umsatz von 10,5 Mill. Euro und einen Gewinn von knapp 270 000 Euro erzielt. Für das laufende Jahr plant SHS einen Umsatz von 16 Mill. Euro, der sich durch einen möglichen Zukauf in Spanien aber noch verdoppeln könne, hatte es Anfang Mai geheißen. Rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes will das Unternehmen in diesem Jahr im Ausland erwirtschaften.

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