Umsatz gesteigert
Braukonzern Spaten trotzt dem rückläufigen Bierdurst

Auch nach dem Einstieg des niederländischen Brauriesen Heineken beim Konkurrenten Paulaner wird es Ansicht von Spaten-Chef Jobst Kayser-Eichberg keine große Übernahmewelle geben. Dazu sei die Branche zu zersplittert.

dpa MÜNCHEN. Nach der erfolgreichen Integration der übernommenen Löwenbräu-Brauerei will der Münchner Braukonzern Spaten- Franziskaner seine Eigenständigkeit behaupten. "Ich denke, wir sind strategisch gut aufgestellt und kräftig genug", sagte der Chef der Spaten-Franziskaner KGaA, -Bräu Jobst Kayser-Eichberg, am Donnerstagabend in München. Auch nach dem Einstieg des niederländischen Brauriesen Heineken beim Konkurrenten Paulaner werde es keine große Übernahmewelle auf dem deutschen Biermarkt geben. Dazu sei die Branche zu zersplittert.

Im Geschäftsjahr 1999/2000 (30. September) steigerte der Spaten- Konzern den Umsatz um 0,8 % auf 592,4 Mill. DM. Trotz des seit Jahren rückläufigen Bierdurstes der Menschen in Deutschland konnte der Absatz der Eigenmarken leicht auf 2,3 Mill. Hektoliter gesteigert werden. Der gesamte Getränke-Ausstoß sank von 3,5 auf gut 3,1 Mill. Hektoliter.

Der Jahresüberschuss legte von 6 auf 9,1 Mill. DM zu. Der Ende 1997 übernommene Löwenbräu-Konzern habe den Turnaround geschafft und erstmals einen Überschuss von einer Million DM beigesteuert. "Das Ende der Fahnenstange ist bei Löwenbräu noch lange nicht erreicht", sagte Kayser-Eichberg. Auch deshalb rechne er für das laufende Jahr für den Konzern mit einem steigenden Ergebnis.

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