Umsatz gesteigert
Novell übertrifft eigene Prognosen

Der Netzwerksoftware-Hersteller Novell hat im vierten Quartal 2000/2001 einen erheblich größeren Verlust verzeichnet als im Vorjahr, übertraf vor Sonderposten jedoch seine früheren Prognosen.

Reuters PROVO. Als Ursache für die Verluste nannte der US-Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss hohe Kosten für Restrukturierungen sowie für Investment-Abschreibungen. Den Nettoverlust für das vierte Quartal 2001 bezifferte Novell auf 94,51 Mill. Dollar, nach 34,96 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum. Vor Sonderposten lag der Gewinn bei zwei Cents pro Aktie und übertraf damit die eigenen früheren Erwartungen von einem Cent je Aktie. Die Aktie legte daraufhin nachbörslich zu.

"Es war kein Spitzenquartal", sagte Novell-Finanzchef Ron Foster. Dabei seien die Software-Umsätze etwas besser ausgefallen als zuvor erwartet, das Dienstleistungsgeschäft sei hingegen etwas schwächer gewesen. Für das erste Quartal des angelaufenen neuen Geschäftsjahres rechnet Novell nach eigenen Angaben nun mit einem Umsatz zwischen 265 und 275 Mill. Dollar. Wahrscheinlich werde sich der Konzern beim Gewinn pro Aktie vor Sonderposten der Gewinnschwelle nähern, hieß es weiter.

Der Umsatz war den Angaben zufolge im vierten Quartal auf 307,61 Mill. von 273,32 Mill. Dollar im Vorjahresquartal gestiegen. Das Unternehmen hatte zuletzt für das Schlussquartal seines Geschäftsjahres einen etwas geringen Umsatz von 306 Mill. Dollar in Aussicht gestellt.

Die Novell-Aktie beendete den Handel an der New Yorker Börse in einem festen Marktumfeld mit 1,27 Prozent im Plus bei 3,99 Dollar. Im nachbörslichen Instinet-Handel legte die Aktie dann noch einmal auf 4,35 Dollar zu.

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