Umsatz gesteigert
SAP SI verringert Verlust

Die SAP-Tochter konnte einen Rekordumsatz für das erste Quartal vermelden. Bedingt durch hohe "Goodwill-Abschreibungen" fiel das Konzernergebnis nach Steuern aber erneut negativ aus. SES Research bestätigt SAP SI als "Marketperformer"

Reuters DRESDEN. Das Software-Beratungshaus SAP Systems Integration (SAP SI) hat im abgelaufenen Quartal seinen Verlust verringert und den Umsatz gesteigert. Das Konzernergebnis nach Steuern habe sich im ersten Quartal 2001 auf minus 5,7 Millionen Euro nach minus 9,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum verbessert, teilte die am neuen Markt notierte Tochter des Softwareherstellers SAP am Mittwoch mit.

Der Umsatz sei auf 60,1 Millionen Euro gestiegen, was im Vergleich zum ersten Quartal 2000 einen Zuwachs von 65,1 Prozent bedeute. Im vierten Quartal 2000 hatte der Umsatz 56,6 Millionen Euro betragen. Der operative Gewinn vor Goodwill-Abschreibungen stieg den Angaben zufolge in dem Zeitraum auf 8,8 von zuvor 3,4 Millionen Euro.

Damit erwirtschaftete SAP SI eine Operating Profit Marge von nahezu 15%. Je Aktie ergebe sich im Quartal ein Konzernergebnis vor Goodwill-Abschreibung von 0,16 Euro (2000: 0,06), nach Goodwill-Abschreibung von-0,16 Euro (2000: -0,26), teilte das Unternehmen mit.

Vom Umsatz entfielen den weiteren Angaben zufolge 90 Prozent auf das Segment Consulting & Project Management, acht Prozent auf Outsourcing & Application Services und zwei Prozent auf den Produktbereich.

Vorstand mit der Entwicklung zufrieden

"Der Erfolg im ersten Quartal 2001 stellt eine hervorragende Basis für das weitere Wachstum der SAP SI dar", kommentierte Jörg Vandreier, Finanzvorstand der SAP SI, den Geschäftsverlauf. Mit der Übernahme des IT Prescient Consulting LLC, -Dienstleisters Atlanta/Georgia, im Februar sei SAP SI wie geplant der Eintritt in den wichtigen US-Markt gelungen. Mit zurzeit 76 Mitarbeitern und einem Umsatz von US $ 12,7 Mill. im Jahr 2000 gehöre Prescient Consulting zu den am schnellsten wachsenden SAP-Beratungsunternehmen in den USA.

Um die neu gewonnenen Großaufträge, die Ausweitung des E-Business-Portfolios und die Internationalisierung umzusetzen, hat SAP SI einschließlich der US-Akquisition im 1. Quartal 2001 die Mitarbeiterzahl um 23 % auf 1.389 Mitarbeiter erhöht. Der Vorstand geht davon aus, dass sich die SAP SI auch im Gesamtjahr 2001 deutlich besser als der Branchendurchschnitt entwickeln wird. Die Risiken, die mit der Erschließung internationaler Märkte verbunden sind, werden als berechenbar und gering eingeschätzt.

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