Umsatz gesteigert und Verlust verringert: QSC kann auf Firmenkunden bauen

Umsatz gesteigert und Verlust verringert
QSC kann auf Firmenkunden bauen

Der Kölner Breitbandanbieter QSC AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr bei deutlichem Umsatzanstieg seinen operativen Verlust reduziert. Für das vierte Quartal 2003 strebt QSC weiterhin operativ schwarze Zahlen an.

Reuters DÜSSELDORF. Nach ersten Berechnungen sei der Umsatz 2002 um 60 Prozent auf 47,0 (Vorjahr 29,4) Millionen Euro gestiegen, teilte das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Dienstag mit. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe sich auf 59,8 (minus 85,4) Millionen Euro reduziert. Die Ergebnisverbesserung führte QSC hauptsächlich auf das Wachstum im margenstarken Firmenkunden- und Projektgeschäft sowie auf ein konsequentes Kostenmanagement zurück. Die QSC-Aktie gaben bis zum Mittag teilweise mehr als zehn Prozent auf 0,60 Euro nach.

Für 2003 stellte QSC einen Umsatzzuwachs auf 105 bis 115 Millionen Euro in Aussicht und einen Verlust auf Ebitda-Basis von 25 bis 30 Millionen Euro. Im vierten Quartal des Jahres 2003 werde die Ertragswende auf Ebitda-Basis erwartet und im Verlauf des Jahres 2004 auf Cashflow-Basis. Die Nettoliquidität werde zum Jahresende 2003 bei 50 Millionen Euro liegen nach 87,6 Millionen Euro Ende vergangenen Jahres, hieß es weiter.

Der DSL-Dienstleister QSC schreibt aufgrund des deutschlandweiten Aufbaus des Breitbandnetzes seit Jahren rote Zahlen. Das frühere Ziel, in den Massenmarkt vorzudringen, hatte QSC im vergangenen Jahr aufgegeben, da der an die Deutsche Telekom zu zahlende Preis für die Mitbenutzung der Endkunden-Telefonleitung (Line-Sharing) mit 4,77 Euro monatlich als zu hoch und wenig profitabel für QSC erachtet wurde.

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