Umsatz gesteigert - Verluste ausgeweitet
Articon-Integralis leidet unter außergewöhnlichen Belastungen

Das IT-Sicherheitsunternehmen Articon-Integralis ist 2001 bei einem Umsatzplus tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

Reuters MÜNCHEN. Der Jahresfehlbetrag im abgelaufenen Geschäftsjahr habe sich auf 11,6 Mill. Euro nach 7,3 Mill. Euro im Vorjahr erhöht, teilte die am Neuen Markt gelistete deutsch-britische Gesellschaft am Donnerstag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen (Ebitda) sowie vor außergewöhnlichen Kosten sei jedoch ein Überschuss von 4,1 Mill. Euro erzielt worden. Eine Vergleichszahl wurde hierzu nicht genannt. Der Konzernumsatz habe sich um 30 % auf 220,2 Mill. Euro verbessert.

Im vierten Quartal 2001 steigerte Articon-Integralis nach eigenen Angaben den Umsatz gegenüber dem Vorquartal um vier Prozent auf 56,6 Mill. Euro. Das Ebitda vor außergewöhnlichen Kosten habe sich auf 1,1 Mill. Euro belaufen, hieß es weiter. Allerdings seien wegen der Restrukturierung und des Personalabbaus außergewöhnliche Belastungen von 3,1 Mill. Euro angefallen. Darüber hinaus habe man wegen finanzieller Schwierigkeiten eines Resellers eine einmalige Wertberichtigung in Höhe von 2,0 Mill. Euro auf eine Forderung vorgenommen.

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