Umsatz gestiegen
Rhön-Klinikum verfehlt eigene Prognose

Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat wegen unerwarteter Verzögerungen im Klinikbetrieb die eigene Ergebniserwartung für das erste Quartal verfehlt.

rtr FRANKFURT. Der Periodenüberschuss in den ersten drei Monaten 2002 sei auf 14,8 (Vorjahr: 16,7) Mill. ? zurückgegangen, teilte die Firma am Donnerstag in Frankfurt mit. Geplant waren den Angaben zufolge 16 Mill. ?. Der Umsatz sei dagegen auf 212,8 Mill. ? von 174,7 Mill. ? im ersten Quartal 2001 gestiegen. Für das Gesamtgeschäftsjahr stellte die Firma einen Umsatz von 860 Mill. ? und ein Ergebnis von über 70 Mill. ? in Aussicht. Der Aktienkurs der im MDax gelisteten Firma fiel in einem nahezu unveränderten Marktumfeld um 3,42 % auf 60,75 ?.

Das Unternehmen betreibt in Deutschland nach eigenen Angaben 28 Kliniken an 17 Standorten. In den ersten drei Monaten 2002 seien mit 107 632 Patienten ein Viertel mehr als im ersten Quartal des Vorjahres behandelt worden.

Das angestrebte Ergebnis sei unter anderem wegen zu langsam anlaufender Reorganisation der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden, schleppender Entwicklung der Kostensenkung in einigen Kliniken sowie Personalengpässen bei Ärzten nicht erreicht worden, hieß es.Die betrieblichen Aufwendungen stiegen den Angaben zufolge um 27,3 % auf 192,8 (Vorjahr: 151,4) Mill. ?. Die Investitionen in Sachanlagen und Geschäftswerte bezifferte das Unternehmen mit 98,4 Mill. ?.

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