Umsatz gesunken
Electrolux überrascht mit kräftiger Gewinnsteigerung

Der schwedische Elektrogeräte-Konzern Electrolux hat im vergangenen Jahr trotz sinkender Umsätze den Gewinn zweistellig ausgebaut. Der Vorsteuergewinn sei um 45 Prozent auf 7,5 Milliarden Kronen (819 Millionen Euro) gestiegen, teilte der weltweit größte Hersteller von Haushaltsgeräten am Mittwoch in Stockholm mit.

HB/dpa STOCKHOLM. Der Umsatz sank um 2 Prozent auf 113,1 Mrd. Kronen. Konzernchef Hans Stråberg hob vor allem das vierte Quartal als das beste in der Unternehmensgeschichte hervor und kündigte eine Gewinnausschüttung von 6 Kronen je Aktie gegenüber 4,5 Kronen im Vorjahr an.

Die Electrolux-Aktie stieg nach Bekanntgabe der Bilanz in Stockholm um 2,6 Prozent auf 139 Kronen bei sonst im Durchschnitt unveränderten Kursen. Als ausschlaggebend für das positive Ergebnis nannte Stråberg neben einem erfolgreichen Rationalisierungsprogramm im vergangenen Jahr vor allem eine anhaltend positive Nachfrage nach Haushaltsgeräten in den USA sowie in Osteuropa und Australien. In Westeuropa verminderte sich der Absatz dagegen um 2 Prozent.

Auch für das laufende Jahr setzt Electrolux vor allem auf eine weiter steigende Nachfrage in Nordamerika, die nach Angaben von Stråberg eine erneute Gewinnsteigerung für 2003 erwarten lasse. Electrolux hatte im Dezember zum zweiten Mal innerhalb von zwölf Monaten die Streichung von jeweils 5 000 Stellen angekündigt. Unsicherheit bestehe wegen der nicht absehbaren Entwicklung der Irak-Krise.

Im vierten Quartal schrieb Electrolux einen Vorsteuerverlust von 559 Mill. Kronen, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr (Minus 238 Mill. Kronen). Der Reinverlust stieg im Quartal noch stärker auf 956 Mill. Kronen von 286 Mill. Kronen im Vorjahr. Im Gesamtjahr wurde der Nettogewinn um fast 32 Prozent auf 5,1 Mrd. Kronen gesteigert.

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