Umsatz gesunken
Ford legt wieder zu

Der Kölner Autobauer Ford hat in der ersten Jahreshälfte 2002 das Ergebnis vor Steuern mit 54 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt.

HB/dpa KÖLN. Der Umsatz sei in einem rückläufigen Markt sowie durch die Produktionsumstellung auf das neue Fiesta-Modell um 0,8 auf 8 Milliarden Euro gesunken, teilte die Ford-Werke am Mittwoch in Köln mit.

Zwar wolle man für 2002 - nach einem Jahresfehlbetrag von 80 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr - ein positives Ergebnis erreichen, sagte Ford-Vorstandschef Rolf Zimmermann. "Bleiben die Rahmenbedingungen weiter so enorm schwierig, ist es nach wie vor eine sehr ehrgeizige Aufgabe." Die Produktion ging um 73 000 auf 525 000 Autos zurück. Die Verkäufe sanken um 118 000 Autos auf 555 000 Einheiten.

Gründe für das erzielte Ergebnisplus seien Effizienzsteigerungen und Kostenreduzierungen. Der Marktanteil in Deutschland sei in den ersten sechs Monaten im Vorjahresvergleich um 0,3 Prozentpunkte auf 8,8 Prozent gestiegen. In der ersten Jahreshälfte 2001 hatte Ford ein Ergebnis vor Steuern von 29 Millionen Euro erzielt. Im vergangenen Gesamtgeschäftsjahr hatte der Autohersteller den Umsatz um 24 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro gesteigert.

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