Umsatz gesunken
Motorenbauer Deutz in neun Monaten mit leichtem Verlust

Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein ausgeglichenes Ergebnis.

Reuters KÖLN. Der Kölner Motorenhersteller Deutz AG hat in den ersten neun Monaten 2000 im Konzern einen leichten Verlust verzeichnet und erwartet im Gesamtjahr ein ausgeglichenes Ergebnis. Deutz teilte am Donnerstag in Köln mit, in den USA, dem Hauptabsatzmarkt für Motoren, werde eine weitere Abschwächung der Konjunktur erwartet. Das ursprünglich angestrebte Ziel für 2000, 10.000 zusätzliche Motoren abzusetzen, werde nicht ganz erreicht werden. Die Strukturmaßnahmen im Mittel- und Großmotorenbau begönnen allerdings zu greifen. Der Produktionsstadort in Mannheim sei derzeit voll ausgelastet. Beim Industrieanlagengeschäft werde mit einer Fortsetzung des schwierigen Marktumfeldes gerechnet.

Der Kurs der Deutz-Aktie gab am Morgen kräftig nach und fiel um 4 % auf 3,75 Euro.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in den ersten neun Monaten hat den Angaben zufolge im Konzern minus 4,0 (Vorjahr plus 19,6) Mill. Euro betragen. Nach Steuern und außerordentlichen Posten sei ein Verlust von 4,9 (Gewinn 0,4) Mill. Euro verbucht worden. Der Umsatz sei um 1 % auf 953,1 (942,4) Mill. Euro gestiegen. Gegenläufig entwickelt hätte sich der Auftragseingang. Während im Motorengeschäft der Auftragseingang auf 897 (821) Mill. Euro stieg, verzeichnete Deutz bei den Industrieanlagen einen Auftragsrückgang auf 97 (1202) Mill. Euro.

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