Umsatz in dem Segment steigt schneller als erwartet
Kodak profitiert von Foto-Digitaltechnik

Der weltweit führende Fotofilm-Hersteller Eastman Kodak hat die Wachstumsprognose im Geschäft mit der Digitalfotografie angehoben und zugleich kurz- und mittelfristige Geschäftsprognosen bestätigt.

HB NEW YORK. Der Umsatz mit digitaler Technik und Dienstleistungen wachse schneller als erwartet, teilte der Konzern mit. Dies gleiche den Rückgang bei traditionellen Foto- Verfahren aus.

Im Zeitraum 2003 und 2007 rechnet Kodak in der Digitalsparte mit einem jährlichen Wachstum von 36 Prozent. Zuvor war das Unternehmen von einem 26-prozentigen Wachstum ausgegangen. Kodak bietet Digitalkameras, Druckstationen, Speicherkarten und Software zur Bildarchivierung an.

Zudem bekräftigte der Filmhersteller sein Geschäftsziel für das zweite Halbjahr 2004. Für die letzten beiden Quartale werde ein operativer Gewinn zwischen 1,25 Dollar und 1,55 Dollar Aktie erwartet. Bis 2006 plant der Konzern einen Gewinn je Aktie von drei Dollar.

Der US-Fotokonzern und der Computerhersteller IBM wollen zudem künftig gemeinsam Chips für Bildsensoren entwickeln, die in Digitalkameras und Handys zum Einsatz kommen. Die Zusammenarbeit sei auf mehrere Jahre ausgerichtet, teilte IBM am Donnerstag in Rochester (US-Bundesstaat New York) mit. "Die Nachfrage nach Bildsensoren wächst explosionsartig", sagte Kodak-Manager Chris McNiffe. Der Zusammenschluss werde das Wachstum des Digitalmarktes weiter beschleunigen.

In Zusammenarbeit wollen beide Partner eine ganz neue Generation von so genannten CMOS-Bildsensoren entwickeln, die deutlich bessere Bildqualität und höhere Leistung erbringen sollen. Herkömmliche CMOS- Sensoren seien zwar erheblich günstiger als die traditionell genutzten CCD-Sensoren, würden jedoch häufig den Erwartungen der Kunden nicht gerecht werden können. Die neue Generation von CMOS- Sensoren sollen diesen Rückstand aufholen.

In allen digitalen Kameras sei jedoch der Bildsensor als "Auge" der Kamera eine der kritischen Komponenten, hieß es. Die gemeinsam entwickelte CIS-Technologie (CMOS image sensor) soll sich dabei wegen des einfachen Designs und ihrer besonders stromsparenden Eigenschaften besonders für Digitalkameras und Handy-Kameras für den Massenmarkt eignen. Ab Mitte 2005 will IBM die Technologie auch anderen Kunden anbieten.

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