Umsatz legt im ersten Quartal um vier Prozent zu
R. J. Reynolds Tobacco: Gegen den Trend nach oben

An der Wall Street behaupten sich nur wenige Aktiengruppen gegen die Marktschwäche. Wie immer in unsicheren Zeiten, gehören die defensiven Tabakwerte dazu.

DÜSSELDORF. Selbst die abschreckende Wirkung horrender Schadensersatzklagen der Anti-Raucher-Lobby sind offenbar nicht mehr in der Lage, die Tabakaktien aus ihrem langfristigen Aufwärtstrend zu kippen. Vielmehr entdecken jetzt auch die nach den Skandalen um Enron und Tyco verunsicherten US-Anleger die Dividendenrendite als Kaufargument. R. J. Reynolds Tobacco (RJR) bietet hier mehr als fünf Prozent.

Die 1999 von R. J. Reynolds Nabisco abgespaltene Gesellschaft ist mit sechs Milliarden Dollar Börsenwert der zweitgrößte US-Zigarettenhersteller nach Philip Morris. Zu den umsatzstärksten Marken zählen - die allerdings formschwache - Camel, Winston und Salem. 2001 setzte das Unternehmen 8,64 Milliarden Dollar um. Dank steigender Zigarettenpreise legte der Umsatz im ersten Quartal 2002 um vier Prozent auf 1,52 Milliarden Dollar zu. Der um Veränderungen der Rechnungslegung bereinigte Gewinn machte vor allem dank ausbleibender Abschreibungen auf Firmenwerte einen Sprung um 67 Prozent auf 167 Millionen Dollar.

Quelle: WirtschaftsWoche

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