Umsatz legt um 35 Prozent zu
Charles River: Nicht zu teuer

Dass Biotech-Aktien en vogue sind, kann zurzeit niemand behaupten. Doch während sich bei vielen überbewerteten Medikamentenherstellern die Kurse langsam in Richtung eines fairen Wertes nach unten hin orientieren, leiden nicht alle Papiere unter der allgemeinen Schwäche.

DÜSSELDORF. So setzte beispielsweise der Kurs von Charles River Laboratories im Mai zu einer Rally an. Der Zulieferer für die Pharma- und Biotech-Industrie hatte Anfang des Monats gute Zahlen vorgelegt. Der Umsatz legte im ersten Quartal 2002 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35 Prozent zu. Das Ergebnis je Aktie schlug mit 0,31 Cents die Analystenschätzungen deutlich. Positiv fiel auch die von 19,6 auf 21,2 Prozent ausgeweitete operative Marge ins Auge.

Charles River ist ein Serviceunternehmen, dessen Hauptstärke in Produkten und Forschungsvorarbeiten bei Tierversuchen für die spätere Medikamentenentwicklung für den Menschen liegt. Dabei hat sich das Unternehmen vorgenommen, Produkte und Versuchsverfahren möglichst ethisch zu entwickeln. Mit einem knapp dreifachen Kurs-Umsatz-Verhältnis und einem KGV von 27 für 2002 ist die Aktie im Branchenvergleich nicht zu teuer.

Quelle: Wirtschaftswoche

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