Umsatz legt zweistellig zu
KPMG Deutschland trotzt der Flaute

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG Deutschland hat die Konjunkturflaute bislang besser als allgemein erwartet überstanden.

jkn FRANKFURT/M. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, wird der Umsatz vorläufigen Zahlen zu Folge im Jahr 2001 um 22 % auf fast 1,5 Mrd. Euro steigen. "Das ist in einem für die deutsche Wirtschaft insgesamt schwierigen Jahr ein phantastisches Ergebnis", kommentierte Harald Wiedmann, Sprecher des Vorstands, die Zahlen.

Vom Gesamtumsatz entfallen rund 534 Mill. Euro auf die mittlerweile in eine eigene Gesellschaft ausgegliederte KPMG Consulting AG. Die Zahl der Mitarbeiter von KPMG beträgt zurzeit in Deutschland 9600. Damit hat sich das Unternehmen trotz der allgemeinen Krise und Negativschlagzeilen, etwa im Flowtex-Skandal, überraschend gut geschlagen. Die deutsche Arthur-Andersen-Gruppe, Wettbewerber von KPMG, hatte Mitte November von einem schwächeren Geschäftsverlauf im bisherigen Jahr 2001 berichtet. Ob beim Wachstum im gesamten Jahr eine 2 vorne stehen würde, sei noch nicht klar, hieß es dort damals.

Weltweit steigerte KPMG International, dessen Geschäftsjahr am 30. September endet, den Umsatz um 9 % auf 11,7 Mrd. Dollar. Mit einem Plus von 18 % erzielte die Region Europa, Naher Osten und Afrika das höchste Wachstum.

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