Umsatz rückläufig
Walter Bau schreibt schwarze Zahlen

Der Augsburger Baukonzern Walter Bau hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die Ertragswende geschafft. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) sei 2002 nach vorläufigen Zahlen von minus 139,5 Millionen Euro um mehr als 150 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

HB/dpa AUGSBURG. In AG und Konzen sei ein leicht positiver Jahresüberschuss erwirtschaftet worden.

Der Umsatz sank 2002 von 3,9 Milliarden auf 3,3 Milliarden Euro. Die Mitarbeiterzahl wurde um über 20 Prozent auf 11 516 Beschäftigte reduziert.

"Wir haben nach einem schweren Jahr und gegen widrige Marktbedingungen des Turnaround vollzogen", sagte Vorstandsvorsitzender Wolf E. Fitzner. Die Liquiditätslage des Unternehmens sei stabil. In der AG betrugen die liquiden Mittel unverändert 146,1 Millionen Euro, im Konzern gingen sie leicht von 260 Millionen Euro auf 235,3 Millionen Euro zurück.

Der Auftragseingang bei Walter Bau stieg im Geschäftsjahr 2002 um knapp 6 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Davon entfielen auf das Inland Aufträge im Wert von 2,1 Milliarden Euro, im Ausland kamen rund 1,1 Milliarden Euro hinzu. Der Auftragsbestand decke die Planung für 2002 ab, sagte Fitzner.

Im Geschäftsjahr 2001 hatte die Walter Bau AG nach der Fusion mit Dywidag einen Fehlbetrag von 240 Millionen Euro ausgewiesen. Damals war der Umsatz des Konzerns um 11 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro geschrumpft.

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