Umsatz soll um zwölf Prozent gesteigert werden
Dormann als Aventis-Chef ausgeschieden

Zweieinhalb Jahre nach Gründung von Aventis hat sich Jürgen Dormann als Chef des deutsch-französischen Pharmakonzerns verabschiedet.

WiWo/ap STRASSBURG. Die Hauptversammlung in Straßburg wählte den 62 Jahre alten Manager am Dienstag in den Aufsichtsrat. Das Kontrollgremium wollte ihn zu seinem Vorsitzenden bestellten. Nachfolger Dormanns an der Konzernspitze sollte der Franzose Igor Landau werden.

Er wünsche dem neuen Vorstandsteam "viel Erfolg und auch das notwendige Glück, um die anspruchsvollen Ziele zu erreichen", verabschiedete sich Dormann von den Aktionären. Landau sollen der US-Amerikaner Richard Markham und der Franzose Patrick Langlois als Stellvertreter zur Seite stehen.

Dormann erklärte laut Redetext, die Konzentration auf das Pharmageschäft habe sich bewährt. Aventis sei nach Marktkapitalisierung das zweitgrößte Unternehmen in Frankreich und das drittgrößte in Deutschland. "Im Durchschnitt der drei Jahre 2002 bis 2004 wollen wir den Umsatz um elf bis zwölf Prozent, den Gewinn je Aktie um 25 bis 30 Prozent und die Bruttomarge um einen Prozentpunkt jährlich steigern", bekräftigte der ehemalige Hoechst-Chef.

Die Hauptversammlung beschloss eine Erhöhung der Dividende um 16 Prozent auf 0,58 Euro pro Aktie. Insgesamt will der Konzern die Anteilseigner mit 461 Mill. ? an dem Rekordergebnis 2001 beteiligen. Im letzten Jahr erwirtschaftete Aventis einen Gewinn nach Steuern von 1,63 Mrd. ?.

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