Umsatz stieg an
GPC Biotech verringert Quartalsverlust

Das Biotechnologie-Unternehmen GPC Biotech hat im zweiten Quartal 2003 seine Verluste weiter verringert.

Reuters MARTINSRIED. Wie das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag in Martinsried bei München mitteilte, sank der Quartalsfehlbetrag auf 6,4 (Vorjahr: minus 7,0) Mill. ?. Als Grund nannte die vor allem in der Krebsforschung tätige Firma Erfolge bei der Vermarktung von Technologie zur Medikamentenentwicklung. Die Umsätze seien trotz des schwachen Dollars leicht auf 5,2 (5,1) Mill. ? gewachsen. Die liquiden Mittel beliefen sich zudem per Ende Juni auf 104,3 Mill. ?.

Im ersten Halbjahr belief sich der Konzernumsatz auf 11,3 Mill. ?, dies sei ein Zuwachs von elf Prozent in Jahresfrist gewesen, ergänzte das Unternehmen. Zugleich verringerte sich der Konzernverlust um 19 Prozent auf elf Mill. ?.

GPC gab zudem bekannt, dass der Spitzenumsatz für sein am weitesten fortgeschrittenes Krebsmittel Satraplatin jährlich über 500 Millionen Dollar liegen könne. Dies beinhalte das maximale Vermarktungspotenzial mit Hilfe einer Allianz, teilte das Unternehmen unter Berufung auf eine Marktstudie mit. Das Medikament soll im dritten Quartal in die Phase II der klinischen Studie kommen, der letzten Phase vor der Markteinführung. Ein GPC-Sprecher ergänzte, eine Markteinführung sei im Erfolgsfall für 2007 geplant.

GPC ist bislang auf Erlösquellen aus Kooperationen angewiesen, solange das Unternehmen noch keinen seiner eigenen Wirkstoffe bis zur Marktreife entwickelt hat.

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