Umsatz um 1,1 Prozent gesteigert
MG sieht sich für Konjunkturflaute gerüstet

Die Frankfurter MG Technologies AG hat sich nach einer positiven Entwicklung in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2000/01 trotz der schwachen Konjunkturlage auch für das Gesamtjahr optimistisch gezeigt.

Reuters FRANKFURT. "Wir halten unverändert an unseren Zielen fest und streben insgesamt die siebte Ergebnissteigerung in Folge an", sagte MG-Chef Kajo Neukirchen am Donnerstag in Frankfurt. In den ersten neun Monaten des bis Ende September laufenden Geschäftsjahres habe der Konzern seinen Umsatz um 1,1 Prozent auf knapp 6,23 Mrd. Euro gesteigert. Das Vorsteuerergebnis kletterte um mehr als vier Prozent auf 199,6 Mill. Euro.

Neukirchen sagte, auch der MG-Konzern spüre in einigen Bereichen die Konjunkturflaute. Diese liege allerdings im Rahmen der Erwartungen. "Unser Wachstumstempo hat sich durch den jüngsten Konjunktureinbruch zwar etwas verlangsamt, aber wir sind weiterhin auf Zielkurs." Insgesamt befinde sich MG in guter Verfassung und strategisch in der richtigen Position. "Damit sehen wir uns gerüstet für eine weitere konjunkturelle Eintrübung, die sich bereits abzeichnet", unterstrich Neukirchen. Da das Ausmaß der Wirtschaftsschwäche allerdings noch nicht abzuschätzen sei, wäre jede Prognose für das kommende Geschäftsjahr 2001/02 verfrüht.

Wie es weiter hieß, erreichte die Großanlagenbau-Tochter Lurgi im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Gewinnschwelle. Mit einem Verlust von 5 Mill. Euro in den ersten neun Monaten 2000/01 sei auch eine "schwarze Null" im Gesamtjahr erreichbar. Lurgi Lentjes habe dagegen im dritten Quartal einen Verlust von 9,9 Mill. Euro verbucht, was allerdings im Wesentlichen aus Projekten in der Türkei und damit verbundenen Unwägbarkeiten zurückzuführen sei. Insgesamt habe der Geschäftsbereich Großanlagenbau seinen Verlust im dritten Quartal 2000/01 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf sieben Mill. Euro halbiert.

Weiterhin positiv entwickelt habe sich die MG Chemical Group, sagte Neukirchen weiter. Das Ergebnis sei hier in den ersten neun Monaten um 7,3 Prozent auf 219,9 Mill. Euro gestiegen. Der Umsatz habe dagegen mit rund 3,05 Mrd. Euro um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen.

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